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Archiv für die Kategorie ‘IFM Business’


Produktmarketing: Aufgaben und Methoden von erfolgreichem Produktmanagement

Veröffentlicht am Montag, den 11. Mai 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Das Produktmarketing ist der Teilbereich des Marketings, der Branchen und Märkte analysiert, um Produkte und Dienstleistungen nachfrageorientiert zu entwickeln, zu vermarkten, zu pflegen und - was häufig vergessen wird - zu eliminieren.

Verantwortlich für das Produktmarketing ist der Produktmanager, auch Brand-Manager, Produkt-Marketing-Manager oder Produktbetreuer genannt. Produktmarketing ist vor allem in Unternehmen erfolgsrelevant, die sich in einem Marktumfeld mit hohem Wettbewerb und großem, diversifiziertem Produktangebot bewegen.

Das Produktmanagement kann in der betrieblichen Organisationsstruktur unterschiedlichen Bereichen zugeordnet sein. In der Regel ist der Produktmanager als Linienfunktion dem Marketing angegliedert, aber auch Lösungen als staborientiertes oder matrixorientiertes Produktmanagement sind möglich. Abweichungen hiervon ergeben sich branchenspezifisch. Beispielsweise wird in Handelsbetrieben der Produktmanager häufig im Einkauf angesiedelt, für die Gebrauchsgüter- oder Pharmaindustrie ist eine Angliederung an die Produktion beziehungsweise die Abteilung Forschung und Entwicklung (F&E) häufig sinnvoll.

In jedem Fall trägt der Produktmanager die Verantwortung für die gesamte Lebensdauer eines Produktes mit folgenden sechs Lebensphasen: Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Rückgang sowie Nachlauf- oder End-of-Life-Phase. Hierfür kooperiert der Produktmanager als Querschnittsfunktion mit allen Abteilungen des Unternehmens, die für den Produkterfolg relevant sind.

Zu den zentralen Aufgaben des Produktmanagers gehören die Bereiche Information, Planung, Kontrolle und Koordination. Sein Handeln orientiert sich an der aktuellen Lebensphase „seines“ Produktes: Zur Einführung gilt es, Informationen über die Zielgruppe, ihren Bedarf und ihre Bedürfnisse, mögliche Konkurrenzanbieter sowie relevante Trends zusammenzutragen. Darauf aufbauend erarbeitet der Produktmanager das Marketing-Konzept. Das Marketing-Konzept legt die Produkt-, Kommunikations-, Preis- und Distributionspolitik fest. Die Produktpolitik definiert die Positionierung des Produktes, seinen Produktnutzen, den Markenkern und das Alleinstellungsmerkmal oder USP (unique selling proposition) sowie Produktverpackung und Design. Im Rahmen der Kommunikationspolitik werden die Werbemedien, Inhalte, verkaufsfördernde Aktionen, Direktmarketing und die produktbezogene Öffentlichkeits- und Presse-Arbeit definiert. Im Rahmen der Preispolitik entscheidet sich der Produktmanager zwischen der kostenorientierten oder marktorientierten Preisfindung und legt die Preisstrategie fest. Im Rahmen der Distributionspolitik wird der Absatzweg, direkt oder indirekt (über einen Absatzmittler/Händler) sowie die Grundsätze des Vertriebssystems (zentral oder dezentral) bestimmt. Die laufende Kontrolle der im Marketing-Plan definierten Ziele dient der Erfolgskontrolle und ist entscheidend, um möglichst früh Abweichungen zu erkennen und entsprechend agieren zu können.

Im IFM-Seminar „Produktmarketing“ lernen die Teilnehmer das theoretische Grundkonzept des Produktmarketings vollständig kennen und erfahren, welche Aufgaben und Inhalte erfolgreiches Produktmanagement ausmachen. Orientiert am Produktlebenszyklus erweitern und vertiefen sie ihr Wissen über die Rolle und die Aufgaben des Produktmanagers sowie die Methoden und Instrumenten eines erfolgreichen Produktmanagements.

Das Seminar „Produktmarketing“ bieten wir in allen sechs IFM Seminarzentren, Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg, Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main und Düsseldorf sowie bundesweit als individuelles Firmenseminar an.

Detaillierte Informationen zum Seminarinhalt sowie alle Kontaktdaten finden Sie hier:
http://www.ifm-business.de/seminare/marketing-und-pr/produktmarketing-663.html

Für das zweitägige Seminar vom 15.06.2015 bis 16.06.2015 in Berlin sowie am 24.06. bis 25.06.2015 in Düsseldorf, sind noch freie Plätze buchbar.

In diesem thematischen Kontext bietet das Institut für Managementberatung zusätzlich noch das Seminar Produktmanagement an.


Seminar Einkauf - Grundlagen: Der Gewinn liegt im Einkauf

Veröffentlicht am Donnerstag, den 30. April 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Eine alte Kaufmannsregel besagt, dass im Einkauf der Gewinn liegt. Studien zur Stellung des Einkäufers im unternehmerischen Entscheidungsprozess belegen, dass die Leistungsfähigkeit und der potentiell mögliche Beitrag zur Wertschöpfung vielfach unterschätzt wird.

Der Beitrag, den eine leistungsfähige Einkaufsabteilung zum unternehmerischen Erfolg leisten kann, geht deutlich über das Maß ausgehandelter Rabatte und Preisnachlässe hinaus. Beschaffungsmanagement, welches den operativen Einkauf um die strategische Ebene erweitert, gewährleistet die maximale Versorgungssicherheit in quantitativer und qualitativer Hinsicht. Es unterstützt Produktverbesserungen und -neuentwicklung und dient übergeordneten Unternehmensziele wie beispielsweise dem nachhaltigen Wirtschaften oder dem Umweltschutz.
Ein so verstandener Einkäufer hat zusätzlich zu seiner operativen, administrativen und marktorientierten Funktion eine strategische und gestalterische Aufgabe. Damit der Wandel vom Kostenmanagement zum Beschaffungsmanagement funktioniert, muss der Bereich Einkauf in seiner hierarchischen Position gestärkt werden und im regelmäßigen Austausch mit den Bereichen Produktion, Logistik, Produktentwicklung, Vertrieb, Qualitätsmanagement und Geschäftsführung stehen.

Das IFM Seminar „Einkauf - Grundlagen“ hat zum Ziel, den Teilnehmern das relevante Wissen in Bezug auf die operativen Aufgaben im Einkauf zu vermitteln und sie mit den Methoden und Techniken der strategischen Instrumente im Einkaufsprozess vertraut zu machen.
Gegliedert ist das zweitägige Seminar in drei Abschnitte: Nach der grundsätzlichen Begriffsabgrenzung erfolgt die genauere Betrachtung der Beschaffungsstrategie im Hinblick auf die optimale Versorgungssicherheit. Hier werden die in der Praxis möglichen sogenannten „Sourcing-Modelle“ mit ihren Auswirkungen auf das Beziehungsgefüge vorgestellt und die jeweiligen Vor- und Nachteile aufgezeigt. Nach der intensiven Behandlung der Struktur des Beschaffungsprozesses und der aufeinanderfolgenden Einkaufsphasen, erarbeiten die Teilnehmer gemeinsam mit dem Fachdozenten, wie Gewinnpotenziale erkannt und ausgeschöpft werden können, sowie welche Kennzahlen für die Erfolgsmessung sinnvoll sind.
Der zweite thematische Schwerpunkt mit großer praxisbezogener Relevanz bildet die Vertragsgestaltung. Ziel ist der sichere Umgang mit den möglichen Vertragsvarianten je nach definiertem Ziel in Bezug auf Vertragsgegenstand (bspw. Werkvertrag und Dienstleistungsvertrag), Vertragslaufzeit, Flexibilität von Liefermengen (bspw. Sukzessivliefervertrag) oder Lagerhaltung (bspw. Konsignationslagervertrag).
Der dritte Abschnitt behandelt dezidiert die Methoden und Werkzeuge in der Einkaufspraxis: Die systematische Beschaffungsmarktbeobachtung sowie die Beschaffungsmarktanalyse unter Nutzung verschiedener Analysetechniken. Abgerundet wird das Seminar „Einkauf - Grundlagen“ mit einem ersten Einblick in die Grundlagen des Supply Chain Management.

Das Seminar Einkauf - Grundlagen bieten wir in den IFM Seminarzentren Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg, Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main und Düsseldorf an.
Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.050,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.249,50 EUR).
Für die Seminartermine 28.05. bis 29.05.2015 in unserem Seminarzentrum Düsseldorf und 11.06. bis 12.06.2015 in Hamburg sind noch freie Plätze buchbar. Weitere Termine finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/einkauf-und-vertrieb/einkauf-grundlagen-564.html


Wertschätzende Mitarbeiterführung mittels gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Veröffentlicht am Mittwoch, den 22. April 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Erfolgreiches Arbeiten im Team sowie Führen von Mitarbeitern setzt voraus, dass Vorgesetzte neben ihrer fachlichen Kompetenzen zusätzlich über eine Reihe sogenannter Soft Skills verfügen. Insbesondere wird von erfolgreichen Führungspersönlichkeiten soziale Kompetenz, soziale und interkulturelle Empathie, Veränderungsbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit, sowie unternehmerische Weitsicht erwartet. Eine zentrale Managementaufgabe ist dabei die Schaffung eines arbeitsfördernden Klimas durch den respektvollen, fairen sowie transparenten Umgang mit den Mitarbeitern. In diesem Zusammenhang wird häufig der Begriff Wertschätzung verwandt. Verschiedene Studien konnten aufzeigen, dass die gegenseitige Wertschätzung die Arbeitsleistung des Einzelnen steigert, sich positiv auf die Zufriedenheit und Motivation auswirkt, sowie die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeiter stärkt (Schlagwort: Burn-Out-Prävention und Reduzierung der Abwesenheitsquote).

Als methodische Grundlage für eine wertschätzende und damit konfliktarme Arbeitsbeziehung auf Augenhöhe gilt die gewaltfreie Kommunikation. Das Konzept der gewaltfreien Kommunikation (GFK) entwickelte der US-amerikanische Psychologe Dr. Marshall B. Rosenberg in den frühen 60iger Jahren zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung gegen die Rassentrennung.
Rosenberg erkannte, dass es im Grunde nur zwei Arten der Kommunikation gibt. Die eine Form der Kommunikation verhindert den Aufbau einer Verbindung und bildet den Nährboden für zukünftige Konflikte und Gewalt. Diese Kommunikationsart nennt er lebensentfremdend. Ist ein grundsätzliches Verständnis für die Bedürfnisse und die Situation des Anderen gegeben, spricht Rosenberg von gewaltfreier Kommunikation. Die entgegengebrachte Empathie für den Anderen wirkt dabei lösungsorientiert und konfliktvermeidend. Nach Rosenberg ist dabei die Sprache der entscheidende Schlüssel für eine friedfertige Kommunikation. Diese umfasst vier Schritte: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte.

Um das Konzept der GFK wirklich anwenden zu können, ist ein grundsätzliches Verständnis über das Wesen und die Abläufe von Kommunikation sowie Erkenntnisse aus der Psychologie und der Soziologie unabdingbar.

So beginnt das IFM-Seminar zunächst mit einer Erläuterung, was im Einzelnen unter Gewalt in einer Kommunikationssituation zu verstehen ist, um dann intensiv auf die Beschreibung und die Definition der Beziehungsebenen der einzelnen Kommunikationsteilnehmer einzugehen. Anschließend werden die unterschiedlichen Erklärungs- und Beschreibungsmodelle, wie z.B. die 5 Axiome der Kommunikation nach Watzlawick, die Transaktionsanalyse sowie das innere Team, dezidiert besprochen. Im weiteren Verlauf wird auf die Bedeutung von Einfühlungsvermögen und Empathie eingegangen. Zur Veranschaulichung üben die Teilnehmer anhand exemplarischer Situationen aus dem Berufsalltag, wie sie Vorwürfe in hilfreiche Dialoge umwandeln können und welche Strategien zu einer erfolgreichen Bedürfniserfüllung führen.

Am Ende des zweitägigen Seminars sind die Teilnehmer in der Lage, ihr eigenes Kommunikations- und Konfliktverhalten zu reflektieren. Darüber hinaus haben sie ihre Fähigkeit gestärkt, eine einfühlsame kommunikative Verbindung zu sich selbst und zu anderen aufzunehmen und können ihre Botschaften im Sinne eines wertschätzenden Umgangs auf Augenhöhe formulieren. Zielgruppe des Seminars sind Geschäftsführer, Personalverantwortliche, Projektleiter sowie Fach- und Führungskräfte.

Dieses Seminar können Sie in allen sechs IFM Seminarzentren, Potsdam, Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg, Hamburg, Frankfurt am Main sowie Düsseldorf als offenes Seminar buchen.

Für das zweitägige Seminar vom 18.06. bis 19.06.2015 in Potsdam sind noch freie Plätze buchbar.

Weitere Termine und umfassende Informationen zum Seminarinhalt, sowie die Möglichkeit der Onlinebuchung finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/kommunikation/gewaltfreie-kommunikation-nach-marshall-rosenberg-683.html

Gerne erstellen wir Ihnen auch ein unverbindliches Angebot für ein individuelles Firmenseminar.


Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre: Einführung in die unternehmerischen Managementfunktionen

Veröffentlicht am Freitag, den 17. April 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Wenn auf eine vielversprechende Geschäftsidee die Unternehmensgründung folgen soll, sind umfassende Kenntnisse über die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (BWL) unverzichtbar.
Insbesondere die sogenannte angewandte Betriebswirtschaftslehre liefert Entscheidungshilfen für alle relevanten unternehmerischen Bereiche. Die angewandte Betriebswirtschaftslehre ist darauf ausgerichtet, Verfahren und Grundsätze für das betriebliche Handeln zu entwickeln, die der Verbesserung der unternehmerische Strukturen und Prozesse dienen.
Dabei wird in der „Lehre vom wirtschaftlichen Handeln“ zwischen der allgemeinen und der speziellen BWL unterschieden. Die allgemeine BWL befasst sich branchenübergreifend mit organisatorischen, technischen und finanziellen Entscheidungen. Die spezielle BWL beschäftigt sich mit den betriebswirtschaftlichen Besonderheiten, die einzelne Branchen oder Funktionen aufweisen.
Insbesondere die funktionale Zuordnung liefert eine inhaltliche Orientierung zu den Managementfunktionen und den Betriebsfunktionen. Sie beschreiben die relevanten unternehmerischen Entscheidungssituationen, listen wichtige Bewertungskriterien auf und liefern Handlungsalternativen für die Funktionsbereiche: Unternehmensführung, Finanzierung, Investition, Beschaffung, Produktion, Logistik, Marketing und Vertrieb.

Das IFM-Seminar „Betriebswirtschaftslehre - Grundlagen“ orientiert sich am Prozessablauf einer Firmengründung. Folgerichtig beginnt der Dozent mit der Darstellung der in Deutschland möglichen Rechtsformen eines Unternehmens sowie den damit verbundenen Konsequenzen auf Haftungsrisiken, Finanzierungsmöglichkeiten, Besteuerung sowie Prüfungs- und Publikationspflichten. Danach wird umfassend auf den Aufbau einer Organisationstruktur eingegangen. Hier wird zwischen der ablauf- und der aufbauorientierten Unternehmensorganisation unterschieden. Mittels der ablauforientierten Organisation wird gleichzeitig das hierarchische Gerüst definiert. Am Ende dieses Prozesses stehen Stellenbeschreibungen und Anforderungsprofile des benötigten Personals. Damit spannt sich der inhaltliche Bogen zum Personalmanagement mit seinen Teilaufgaben Personalbeschaffung, -auswahl, -einsatz, -beurteilung und -entwicklung. Auf das Themengebiet Marketing wird, entsprechend seiner besonderen Bedeutung für den Unternehmenserfolg, sehr intensiv eingegangen. Marketing steht für ein Unternehmenskonzept, das alle Aktivitäten im Unternehmen an den Erfordernissen des Marktes ausrichtet. So lernen die Seminarteilnehmer die einzelnen Prozessschritte beginnend mit der Marktanalyse, der Bestimmung der Marketingziele und der Marketingstrategie bis zu der Planung und Implementierung des Marketing-Mix sowie dem laufenden Marketing-Controlling kennen. Weitere inhaltliche Themen sind die betriebliche Beschaffungspolitik und Lagerwirtschaft, die Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens mit näheren Erläuterungen zur doppelten Buchführung, Gewinn- und Verlustrechnung, Kosten- und Leistungsrechnung sowie den Grundlagen der Finanzierung.

Am Ende dieses BWL-Einführungsseminars verfügen die Seminarteilnehmer über ein fundiertes betriebswirtschaftliches Basiswissen zu allen relevanten unternehmerischen Funktionen und den daraus resultierenden Managementaufgaben.

Das dreitägige IFM-Seminar ist besonders geeignet für Mitarbeiter, die sich im kaufmännischen Bereich weiterqualifizieren möchten und für Personen, die eine eigene Unternehmensgründung planen. Zur thematischen Ergänzung und Vertiefung empfehlen wir die Spezialseminare „Existenzgründung beziehungsweise „BWL – Aufbau“.

Weiterführende Informationen zum Seminarinhalt finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/rechnungswesen-und-controlling/bwl-grundlagen–60.html

Für das Seminar BWL - Grundlagen vom 28.04. bis 30.04.2015 in Berlin Prenzlauer Berg sind noch freie Plätze buchbar.


Konfliktmanagement für Führungskräfte - Eine zentrale und kostenreduzierende Führungsaufgabe

Veröffentlicht am Donnerstag, den 9. April 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Wenn Menschen aufeinandertreffen besteht stets die Möglichkeit, dass ein Konflikt entsteht. Der Begriff Konflikt umschreibt dabei eine schwierige Situation, die sich entwickelt, wenn unterschiedliche Interessen, Forderungen oder Meinungen aufeinander treffen.
Dies kann zu Auseinandersetzungen führen, die aufreibend und belastend sind und sich negativ auf die Umwelt auswirken.
Im beruflichen Alltag bedeuten ungelöste Konflikte unter Kollegen aber vor allem auch zusätzliche Kosten, die den Unternehmenserfolg nachhaltig negativ beeinflussen.

Wie hoch das Einsparpotential an Konfliktkosten durch professionelles Konfliktmanagement sein kann, hat unter anderem die „Konfliktkostenstudie - Die Kosten von Reibungsverlusten in Industrieunternehmen“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG von 2009 genauer untersucht.

Die Studie ermittelte neun verschiedene Konfliktkostenkategorien. Etwa die Hälfte davon, wie beispielsweise die erhöhten Personalkosten durch stressbedingte Fehlzeiten, Krankenkosten, Kündigungen und anschließende Mitarbeitersuche, sind in Unternehmen gut zu ermitteln. Sie können bis zu 20 Prozent der gesamten Personalkosten ausmachen. Die weniger gut zu beziffernden Kosten sind die erhöhten Projektkosten aufgrund schlechter Zusammenarbeit und Umsatzausfall durch abgebrochene oder erfolglose Projekte. Unternehmen, die die Konfliktkosten bei der Projektarbeit benennen konnten, nannten im Rahmen der KPMG-Studie durchschnittliche Kosten von bis zu 50.000 Euro pro Jahr.
So fast KPMG das Ergebnis ihrer Konfliktstudie sehr deutlich mit folgenden Worten zusammen: „Wo immer die Kosten von Konflikten konkret beziffert werden können, liegen sie in hohen Kostenklassen. Besonders durch entgangene Aufträge, unbesetzte Stellen und Probleme bei der Projektarbeit entstehen signifikant hohe Kosten.“
Ziel des Konfliktmanagement ist es diese Kosten zu vermeiden. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Führungskräfte. Verfügen sie über die notwendigen Fähigkeiten und Methodenkenntnisse, können sie rechtzeitig Konflikte erkennen und sowohl zur Konfliktlösung als auch zur Konfliktvermeidung beitragen.

Das IFM-Seminar „Konfliktmanagement für Führungskräfte“ startet mit der Beschreibung der verschiedenen Konfliktdimensionen. Die Teilnehmer lernen die verschiedenen Konfliktursachen und -formen kennen und erfahren, anhand welcher typischen Anzeichen Konflikte frühzeitig erkannt werden können. Gemeinsam mit dem erfahrenen Dozenten erarbeiten sie die vier verschiedenen Persönlichkeitstypen und deren typeigene Bedürfnisse in Konflikten. Mit der dezidierten Beschreibung der neun verschiedenen Eskalationsstufen, die ein Konflikt typischerweise durchläuft, wird der Bogen zu dem zweiten Themenblock, Kommunikation und Konfliktlösungsstrategien, gespannt.
Am Ende des zweitägigen Seminars sind die Teilnehmer in der Lage, mit Hilfe effizienter Kommunikationstechniken und Deeskalationstechniken den Konfliktlösungsprozess professionell einzuleiten und mittels Konfliktmoderation und Mediation bei Streitigkeiten lösungsorientiert zu vermitteln. Eine Fähigkeit, die im Besonderen bei der Zunahme von Projektarbeit und Arbeiten im Team von zunehmender Bedeutung ist.

Das Seminar „Konfliktmanagement für Führungskräfte“ bieten wir Ihnen in allen sechs IFM Seminarzentren (Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg, Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main und Düsseldorf), sowie auch bundesweit als individuelles Firmenseminar an.

Gerne erstellen wir Ihnen hierzu ein unverbindliches Angebot. Sprechen Sie uns an.
Detaillierte Informationen zum Seminarinhalt sowie alle Kontaktdaten finden Sie hier:
http://www.ifm-business.de/seminare/f%C3%BChrungskompetenzen/konfliktmanagement-fuer-fuehrungskraefte-331.html


Ideenmanagement: Der Mitarbeiter als Motor für Innovationen

Veröffentlicht am Dienstag, den 31. März 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Unter dem Begriff Ideenmanagement wird die Managementaufgabe verstanden, die Entwicklung von Ideen zu fördern, sowie Verbesserungsvorschläge systematisch zu sammeln und umzusetzen. Ideenmanagement verfolgt dabei das Ziel, den Erfahrungsschatz und die Kreativität der Mitarbeiter aller Hierarchieebenen zur Optimierung von Prozessen und Produkten zu nutzen. Die Mitarbeiter sollen motiviert werden, einen eigenständigen Beitrag zur (Weiter-) Entwicklung des Unternehmens zu leisten. Basierend auf der Erkenntnis, dass jeder Mensch über ein Kreativitätspotential verfügt, wird expliziert die Beschränkung auf die Führungsebene als einzige Quelle von Ideen und Initiativen aufgegeben. Dadurch werden nachweislich mehr Leistungsreserven freigesetzt. Das Ergebnis ist ein kontinuierlicher Prozess der Optimierung und Effizienzsteigerung.

In der historischen Betrachtung geht der Ursprung des Ideenmanagements auf die japanische Lebens- und Arbeitsphilosophie (KAIZEN) der 60iger Jahren zurück. Im Zentrum von KAIZEN steht das Streben nach kontinuierlicher und unendlicher Verbesserung. Dabei geht es hier explizit nicht um die eine entscheidende Super-Innovation, sondern um die vielen kleinen Verbesserungen, die in ihrer Summe zu einem beachtlichen Rentabilitätseffekt führen.
Den Begriff Ideenmanagement prägte 1975 der Ingenieur Siegfried Spahl. Zu Beginn wurde unter Ideenmanagement das betriebliche Vorschlagswesen, kurz BVW, verstanden. Das moderne Ideenmanagement addiert zum betrieblichen Vorschlagswesen das System der kontinuierlichen Verbesserungsprozesse (KVP). Das BVW übernimmt die Funktion, die Ideenfindung zu lenken. Das KVP unterstützt die Entwicklung spontaner Ideen, indem beispielsweise Befragungen und Workshops durchgeführt werden.
Gemeinsam gelten BVW und KVP als die unternehmerische Antwort auf die dynamische und sich immer schneller verändernde betriebliche Umwelt. Ein so verstandenes und implementiertes Ideenmanagement schafft die Voraussetzung für permanente Verbesserung und Innovation. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen hier noch über erhebliche „stille Reserven“, da bei ihnen (noch) zu selten ein Ideenmanagement in den Unternehmensprozessen integriert ist.

Während des zweitägigen IFM-Seminars „Ideenmanagement“ lernen die Teilnehmer, welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um den Erfahrungsschatz und den Ideenreichtum aller Mitarbeiter abrufen und nutzen zu können. Gemeinsam mit dem erfahrenen IFM-Dozenten identifizieren sie die notwendigen Methoden und Instrumente, mit denen ein Unternehmen in die Lage versetzt wird, das vorhandene Einspar- und Umsatzpotenzial durch ein funktionierendes Ideenmanagement zu erschließen. Gleichzeitig vermag Ideenmanagement die Mitarbeitermotivation und die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen zu erhöhen.

Zielgruppe des Seminars „Ideenmanagement“ sind Führungskräfte, leitende Mitarbeiter sowie betriebliche Fachkräfte aller Unternehmensgrößen und Branchen, die planen, ein eigenes Ideenmanagement in ihrem Unternehmen aufzubauen, bzw. ein bestehendes Ideenmanagement zu optimieren.

Als thematische Ergänzung bietet das Institut für Managementberatung das Seminar Change Management (Veränderungsmanagement) an.

Für den Seminartermin 28.04. bis 29.04.2015 in Berlin Charlottenburg sind noch freie Plätze buchbar. Weitere buchbare Termine und Seminarzentren (Berlin Prenzlauer Berg, Potsdam, Hamburg, Düsseldorf sowie Frankfurt am Main) sowie eine ausführliche Inhaltsbeschreibung des IFM Seminars finden Sie auf unserer Seite http://www.ifm-business.de/seminare/organisationsmanagement/ideenmanagement-652.html


Verkauf einer Immobilie - Praxiswissen für den erfolgreichen Immobilienverkauf

Veröffentlicht am Freitag, den 27. März 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Der Verkauf einer Immobilie ist wirtschaftlich mit erheblichen Finanzbeträgen verbunden. Fehler im Verkaufsprozess sind meist folgenschwer und nach dem notariell beglaubigten Kaufabschluss selten noch umkehrbar. Dies gilt ganz besonders für die Preisfindung, der eine fundierte Wertermittlung vorangestellt sein sollte. Ein “falscher“ Kaufpreis beeinflusst direkt und unmittelbar Gewinn und Rendite: Ist er zu hoch, verlängert dies den Verkaufsprozess und ungeplante Kosten entstehen. Ist der Preis zu niedrig, reduziert dies den Gewinn.
Dabei verhalten sich Käufer und Verkäufer auf dem Immobilienmarkt in ihren Interessen und Zielen spiegelbildlich. Jede Seite am Verhandlungstisch sollte über das Wissen zum Verkaufsprozess, die unterschiedlichen Berechnungsverfahren und die relevanten Gesetzesvorgaben verfügen. Egal ob Verkaufs- oder Kaufabsicht: Nur wer die Methoden und Instrumente der Wertermittlung kennt, kann ein fundiertes Urteil über Kosten und Nutzen abgeben, eine Renditeberechnung durchführen, ein Finanzierungskonzept erstellen, sowie eine sachgerechte Verhandlung führen.

Der Immobilienverkauf als Prozess ist inhaltlich in 4 zeitlich aufeinanderfolgende Abschnitte gegliedert. Er beginnt mit dem umfangreichen und meist aufwendigsten Teil: der Verkaufsvorbereitung. Dieser schließt sich der Vertragsabschluss an, gefolgt vom Vertragsvollzug, der eigentlichen Eigentumsübertragung. Unter bestimmten Voraussetzungen kommt noch eine 4. Phase zum Tragen: die Rückabwicklung. Dies stellt jedoch eher eine Ausnahme dar, da nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen eine solche nach der notariellen Beglaubigung noch möglich ist.

Im Zentrum der Verkaufsvorbereitung steht, neben der Markt- und Standortanalyse, die Bewertung der Grundstücke und Immobilien. Die Grundstücks- und Immobilienbewertung ist durch eine Reihe von Rechtsvorschriften geregelt. Die Anwendung standardisierter und teilweise gesetzlich geregelter Verfahren hat das Ziel, eine möglichst objektive Aussage über den Wert einer Sache zu ermitteln. Beispielsweise wird der Verkehrswert (auch Marktwert) von Immobilien in Deutschland im § 194 Baugesetzbuch (BauGB) in Verbindung mit weiteren Normen definiert. Die Wertermittlung erfolgt stets zu einem bestimmten Stichtag.
Je nach dem gewählten Verfahren der Wertermittlung sind im Immobilienbereich unterschiedliche Wertbegriffe im Gebrauch. Die wichtigsten in diesem Zusammenhang sind Einheitswert, Marktwert, Verkehrswert sowie Ertragswert. Der Verkehrswert ist meist mit dem Marktwert identisch, jedoch im deutschen Recht normiert. Der Ertragswert wird zumeist bei Betrieben, Unternehmen und vermieteten Gebäuden ermittelt. Als wertbeeinflussend sind Faktoren wie Wegerechte, Wohnrechte, Nießbrauch und Baulasten zu berücksichtigen.

Den Vertragsabschluss regeln weitere Gesetzesvorschriften. Beispielsweise ist seit dem 01. Oktober 2013 das „Gesetz zur Stärkung des Verbraucherschutzes im notariellen Beurkundungsverfahren“ zu berücksichtigen. Dieses definiert eine zweiwöchige Frist zwischen Erhalt der Vertragsunterlagen und dem Notartermin.

Das IFM-Seminar „Verkauf von Immobilien“ ist für Privatpersonen ebenso geeignet wie für Mitarbeiter von Immobilienverwaltungen, Immobilienmakler, Immobilienverkäufer sowie alle Personen, die eine Immobilie erwerben möchten.

Am Ende des zweitägigen Seminars kennen die Teilnehmer alle wichtigen Details zu den relevanten Elementen und aktuellen Rechtsvorschriften, die entscheidend für einen rechtmäßigen Verkauf einer Immobilie sind.
Neben den Grundbegriffen des Immobilienverkaufs und deren Inhalte, erlernen die Teilnehmer, welche elementaren Bestandteile beim Ankauf oder Verkauf einer Immobilie beachtet werden sollten und welche Voraussetzungen geschaffen sein müssen, um eine Immobilie erfolgreich zu verkaufen, beziehungsweise zu kaufen.

Für das Seminar „Verkauf von Immobilien“ am 13.04.2015 bis 14.04.2015 in unserem Seminarzentrum Berlin Charlottenburg sind noch freie Plätze buchbar.

Zusätzliche Informationen zum Inhalt, sowie weitere Termine für unsere Seminarzentren Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main und Düsseldorf finden Sie unter: http://www.ifm-business.de/seminare/immobilienmanagement/verkauf-von-immobilien-625.html

Im Zusammenhang von Kauf und Verkauf von Immobilien bietet das IFM noch weitere vertiefende offene Seminare an.
Nachfolgend ein Auszug der Themeninhalte zum Bereich Immobilienverwaltung sowie –entwicklung:
Immobilienbewertung, Grundbuchrecht - Überblick, Bau- und Immobilienfinanzierung - Einführung, An- und Verkaufsprozess von gewerblichen Immobilien.


Strategisches Marketing: Langfristige Weichenstellung für zukünftigen unternehmerischen Erfolg

Veröffentlicht am Freitag, den 20. März 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Eine der zentralen Führungsaufgaben des Managements ist das strategische Marketing.
Im Rahmen der strategischen Marketingplanung wird ein globaler Verhaltensplan für alle relevanten Unternehmensbereiche definiert. Das strategische Marketing unterscheidet sich zum operativen Marketing durch seinen langfristigen Zeithorizont.

Ein wichtiger und zentraler Begriff des strategischen Marketings ist die Festlegung der Geschäftsfelder und die Definition der Geschäftsziele. In dieser Phase werden auf Basis einer vorherigen umfassenden Situationsanalyse die zukünftigen Marktfelder definiert und mit den jeweiligen Chancen und Risiken klassifiziert. Der Begriff Situationsanalyse ist in diesem Zusammenhang jedoch nicht zu eng zu interpretieren. Tatsächlich darf sich die Analyse nicht nur auf die Betrachtung der Vergangenheit und der aktuellen Situation beschränken. Daher fällt in diesem Zusammenhang auch häufig der Begriff strategische Marktforschung. Er beschreibt die Methoden und Instrumente, die genutzt werden, um Trends zu erfassen und Entwicklungen vorherzusagen.

Wie existenziell die richtige Einschätzung zukünftiger Entwicklungen für die Strategieentscheidungen von Unternehmen ist, zeigen die bekannten Negativ-Beispiele Schlecker, Weltbild und jüngst die großen Energieversorger RWE und E.on. Letztere müssen unter anderem aufgrund ihrer falschen Einschätzung der Entwicklung des Energiemarktes große finanzielle Verluste verkraften. Der VW-Konzernchef Martin Winterkorn nahm die allgemeine hohe Veränderungsdynamik zum Anlass, um zu betonen, dass auch Weltmarken wie VW sich nicht „ausruhen“ können, sondern sich intensiv mit den zukünftigen Herausforderungen und Chancen auseinandersetzen müssen.

Ziel des IFM Seminars „Strategisches Marketing“ ist es, ein tiefes Verständnis für die Philosophie des strategischen Marketings zu entwickeln. Es wird die notwendige Methodenkompetenz dafür vermittelt, eine vorhandene eigene strategische Marketingplanung zu bewerten beziehungsweise ein solche eigenständig zu erarbeiten.

Hierzu beginnt der Dozent mit der grundsätzlichen Einführung in das Marketinginstrumentarium und der Einordnung des Marketings in den unternehmerischen Gesamtzusammenhang. Orientiert am strategischen Marketingprozess werden Schritt für Schritt die aufeinanderfolgenden Phasen der strategischen Marketingplanung erarbeitet.
Die verschiedenen Analysemethoden vom Lebenszyklus über GAP-Analyse bis hin zu Portfolio und Benchmarketing werden dezidiert vorgestellt.
Einen besonderen Schwerpunkt des Seminars bildet die SWOT- Analyse. Die SWOT-Analyse, entwickelt in den 1960er Jahren an der Harvard Business School, ist eines der wichtigsten Instrumente des strategischen Managements. SWOT ist das Akronym für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren) und dient der Positionsentwicklung und Strategieentwicklung.
Im Abschnitt Zielbildung und Zielhierarchien spannt der IFM Dozent den Bogen zur operativen Marketingplanung und der Entwicklung von Marketingmaßnahmen. Den Abschluss bildet die Ressourcen- und Investitionsplanung sowie die Vorstellung der
Balanced Scorecard (BSC) als Verbindungsglied zwischen Strategiefindung und –umsetzung.

Dieses zweitägige IFM Seminar richtet sich an Geschäftsführer, Marketingleiter, Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Marketing und Vertrieb.

In der Teilnahmegebühr von 1.100,00 € (inkl. MwSt. 1.309,00 €) sind ein Teilnahmezertifikat, Schulungsunterlagen, Obst, Gebäck sowie Heiß- und Kaltgetränke enthalten. Bei der Teilnahme von drei Mitarbeitern eines Unternehmens gewährt das IFM einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis.

Mehr Informationen erhalten Sie direkt unter: http://www.ifm-business.de/seminare/marketing-und-pr/strategisches-marketing-817.html


Neuromarketing: Die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung nutzen

Veröffentlicht am Freitag, den 13. März 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Seit der Einführung des Begriffs “Marketing“ Anfang 1900 versuchen Wissenschaftler das Rätsel “Kunde und Kaufentscheidungen“ zu lösen. Schließlich verfolgt Marketing das Ziel, sich konsequent am Markt zu orientieren. Eine solche zielgruppenorientiere Ausrichtung gelingt jedoch nur, wenn ausreichendes Wissen über den Kunden vorhanden ist.
Wie tickt der Kunde? Was für Erwartungen und Bedürfnisse hat er? Wie trifft er seine
(Kauf-) Entscheidungen?
Die Entscheidungstheorie, und hier im Besonderen die Untersuchungen zum Kaufentscheidungsprozess, lieferten entsprechende Erklärungen. Darauf basierend ging der Marketingspezialist von einem Kunden aus, der seine Entscheidungen bewusst und rational trifft.

Die jüngsten Erkenntnisse aus der modernen Hirnforschung zeigen jedoch ein völlig anderes Bild. Nach der modernen Hirnforschung gibt es den rationalen und bewussten Kunden nicht.

Die moderne Hirnforschung entdeckte das sogenannte limbische System. Das limbische System ist eine Region im Gehirn, in der Emotionen im Unterbewusstsein entstehen. Die gewonnene Erkenntnis der Hirnforschung ist dabei fast revolutionär: 70 – 80% aller Entscheidungen werden in Sekundenschnelle und völlig unbewusst getroffen. Die Annahme ein Mensch würde rational reagieren, vergleichen und sich dann bewusst für oder gegen etwas entscheiden, wurde von der Hirnforschung widerlegt. Nach ihren Erkenntnissen sind nur Informationen, die eine positive Emotion im limbischen System entstehen lassen, entscheidungsrelevant. Dies geschieht jedoch völlig unbewusst.

Es stellt sich daher die Frage, wie es gelingt, im Unterbewussten positive Emotionen entstehen zu lassen, denn nur diese sind entscheidend. Negative Emotionen merkt sich das Gehirn nicht. Die weiterführenden Untersuchungen ergaben, dass eine positive Emotion entsteht, wenn die persönliche Motivstruktur angesprochen wird.

Beispielsweise spricht die Werbung von BMW „Freude am Fahren“ besonders diejenigen Autofahrer an, bei denen die Motivkategorie Erregung dominant ist. „Das Beste kennt keine Alternative“ von Mercedes hingegen, betont die Motivkategorie Status.

Im IFM Seminar Neuromarketing erfahren Sie, wie Sie die Erkenntnisse aus der Hirnforschung für Ihr Marketing nutzen können. Hierzu erhalten Sie eine umfassende Einführung in die Grundlagen der Gehirnforschung und einen dezidierten Einblick in die für das Marketing relevanten Erkenntnisse. Nachdem Sie die vier persönlichen Motivkategorien (Erregung, Status, Sicherheit, Autonomie) und die 16 Grundmotive für eine Kaufentscheidung kenngelernt haben, durchleuchten Sie gemeinsam mit dem IFM Dozenten den Verkaufsprozess. Dabei wird praxisbezogen erläutert, wie das Unbewusste Entscheidungen beeinflusst. Nach dem Seminar sind die Teilnehmer in der Lage, auf der Grundlage dieser Erkenntnisse Marketing- und Kommunikationsstrategien zu optimieren.

Das IFM Seminar Neuromarketing richtet sich an Mitarbeiter und Führungskräfte aus den Bereichen Marketing und Vertrieb.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.100,00 EUR (inkl. 19% MwSt. 1.309,00 EUR)
Ab 3 Teilnehmern aus einem Unternehmen gewähren wir einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis.

Für das zwei tägige Seminar am 28. bis 29.04.2015 in Frankfurt am Main sind noch frei Plätze buchbar. Weitere Informationen und eine detaillierte Seminarbeschreibung finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/marketing-und-pr/neuromarketing-426.html

Für ein unverbindliches Angebot über ein individuelles Firmenseminar sprechen Sie uns bitte an. Einen Überblick über unser Gesamtangebot finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/schulungen/seminare.html


Markenmanagement: Die konsequente Markenführung als Erfolgsfaktor

Veröffentlicht am Dienstag, den 24. Februar 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Der Begriff Markenmanagement, englisch Brand Management, steht für Markenführung als Gesamtheit aller getroffenen Strategien und Marketingmaßnahmen um eine Marke am Markt zu positionieren. Markenmanagement kann sich dabei auf das Unternehmen beziehen (sogenannte Dachmarke), auf eine Produktgruppe (Familienmarke oder Rangemarke) oder auf ein Produkt / eine Dienstleistung (Einzelmarke).

Mit diesem Begriff sind nicht die Schutzrechte gemeint. Unabhängig davon, ob sich die Markenbildung auf das Unternehmen oder ein bestimmtes Produkt bezieht, geht die Markenbildung über das funktionale Leistungsversprechen hinaus.

Prof. Dr. Heribert Meffert, 34 Jahre Leiter der Universität Münster und Inhaber des ersten Marketing-Lehrstuhl Deutschlands, schreibt hierzu: „Die Marke ist dabei das Ergebnis einer Vielzahl über einen längeren Zeitraum durchgeführter Marketingmaßnahmen und der sich hieraus ergebenden Erfahrungen der Konsumenten. Der Managementprozess der Planung, Koordination und Kontrolle dieser Maßnahmen kann als Markenführung bezeichnet werden.“

Der Markenbildung wird ein hoher Effekt für den Unternehmenserfolg beigemessen.
Erfolgreicher Markenbildung führt zu erhöhter Kundentreue, verkürzt die Kaufentscheidung, reduziert die Preissensibilität und ist Ursache für die bewusste oder unbewusste Weiterempfehlungsbereitschaft der Konsumenten (Der Kunde als Markenbotschafter).
Dieser „added value“ unterscheidet die Marke von der Nicht-Marke und ist Ergebnis einer erfolgreichen Markenführung.

Die hohe Misserfolgsquote von Produkteinführungen – in der Literatur werden Zahlen um die 80 % genannt – und der zunehmende Konkurrenzdruck durch Globalisierung und Internationalisierung sowie Austauschbarkeit von Produkten und Dienstleistungen erklärt, warum Markenstrategien eine große Bedeutung beigemessen wird. Ein erfolgreiches Markenmanagement ist somit ein wichtiger Beitrag zum langfristigen Unternehmenserfolg.

Das IFM Seminar Markenmanagement beginnt mit der begrifflichen Einordnung. Der Dozent erläutert den Unterschied zum Marketing und die notwendige Trennung von Markenmanagement und Marketing. Es wird erläutert, warum die erfolgreiche Einführung eines Markenmanagements davon abhängt, dieses als integrativen, funktionsübergreifenden Bestandteil der Unternehmensführung zu begreifen. Im Anschluss stellt der IFM Dozent die Methoden, Techniken und Werkzeuge für ein wachstumsorientiertes Markenmanagement dezidiert vor. Anhand von vielen verschiedenen Erfolgsbeispielen erfahren die Teilnehmer, wie das Wechselspiel der unterschiedlichen Markenelemente, wie Markenname, Logo, Form, Schlüsselbild, Schrifttyp und Schlüsselbegriff, die Positionierung und den Markenwert aufbaut. Die Teilnehmer erfahren, wie das Marketing die operative Abwicklung der strategischen Vorgaben der Markenführung übernimmt und welche Vertriebsentscheidungen einen Einfluss auf die Markenbildung haben. Die inhaltliche Abrundung bildet der Themenblock „Lebenszyklus einer Marke“. Hier werden die Themen Markenverschleiß, Markenwiederbelebung und relativer und absoluter Markentod behandelt.

Das IFM  Seminar „Markenmanagement“ wird an allen sechs Seminarzentren, Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg, Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main und Düsseldorf, sowie als individuelles Firmenseminar angeboten.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.100,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.309,00 EUR)
Ab 3 Teilnehmern aus einem Unternehmen gewähren wir einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis.

Weitere Informationen mit einer genauen Beschreibung des Seminarinhalts finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/marketing-und-pr/markenmanagement-664.html

Bei Fragen und dem Wunsch nach einem Angebot zu einem Inhouse Seminar, nutzen Sie bitte unsere Kontaktformular, schreiben uns oder rufen einfach an. Alle wichtigen Kontaktdaten finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/kontakt.php