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Archiv für die Kategorie ‘IFM Business’


Mit Change Management Veränderungsprozesse unterstützen und Projekte erfolgreich umsetzen.

Veröffentlicht am Donnerstag, den 18. September 2014 in IFM Business | Keine Kommentare »

Der Philosoph Heraklit von Ephesos stellte schon 500 v. Chr. fest: „Nichts ist so beständig wie der Wandel“.

Auch Unternehmen unterliegen einem ständigen Wandel.

Dieser Wandel ist notwendig, weil sich die Rahmenbedingungen verändern: Neue Mitbewerber verändern das Marktumfeld, neue Technologien setzen neue Standards, Gesetze werden geändert oder das Kaufverhalten der Kunden wandelt sich.
Anlässe, die eine Anpassung erfordern müssen in der heutigen schnelllebigen Welt nicht mehr gesucht werden. Gelingt die Anpassung an geänderte Rahmenbedingungen nicht, kann diese für ein Unternehmen zu einer existentiellen Bedrohung führen.
Aus diesem Grunde ist Change Management heute schon bei vielen Unternehmen gelebter Alltag.
Doch was genau macht ein professionelles Change Management aus? Welche Instrumente und Maßnahmen kommen dabei zum Einsatz?

Unter Change Management wird die permanente Initiierung, Planung, Steuerung und Kontrolle von zukunftsgerichteten, neuartigen, persönlichen Sichtweisen und unternehmerischen Aufgaben verstanden. Anders formuliert: Strategien, Strukturen und Abläufe werden kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls angepasst, optimiert oder verändert.

Die natürlichen Feinde der Veränderung sind Gewohnheiten, Unsicherheiten und Ängste.

Damit diese nicht den Prozess unterlaufen und eine echte Bereitschaft für Veränderungen erzeugt wird, setzt das Change Management gezielt verschiedenste Instrumente ein. Die schriftliche und auch mündliche Kommunikation ist dabei der am häufigsten gewählte Weg. Durch den offenen und transparenten Dialog soll die Akzeptanz der Mitarbeiter für Veränderungen gefördert werden. Workshops und Weiterbildungsmaßnahmen sind ähnlich weit verbreitet.
Doch eine Studie der Cap Gemini S.A., eine der größten europäischen Unternehmensberatungen, kam zu einem verblüffenden Ergebnis. Sie stellte 2012 die provokante Frage: „Wie muss das Change Management der Zukunft aussehen?“. Dabei stellte sich heraus, dass einige entscheidende Instrumente in den Unternehmen noch viel zu selten eingesetzt werden. Dazu gehörten u.a. gezielte Führungskräfteentwicklung, Team-Building-Maßnahmen oder auch Konfliktmanagement und Coaching.

In dem IFM-Seminar Change Management lernen Fach- und Führungskräfte, was Change Management beinhaltet und mit welchen Instrumenten Veränderungsprozesse erfolgreich gesteuert und umgesetzt werden.
Hierfür geht der IFM Trainer einführend auf die Dimensionen und die Ebenen des Wandels ein und erarbeitet mit den Teilnehmern gemeinsam die verschiedenen Elemente und Erfolgsfaktoren des Change Management-Prozesses.
Am Ende des IFM Seminars verfügen die Teilnehmer über das Wissen, welche Maßnahmen zur Mobilisierung und Kommunikation der Mitarbeiter eingesetzte werden können und welche organisatorischen und finanziellen Strukturen den Veränderungsprozess unterstützen.

Das zweitägige Seminar findet am 8. und 9. Oktober 2014 am Berliner IFM Standort Prenzlauer Berg statt. Die Zielgruppe des IFM-Seminars sind Unternehmer, Geschäftsführer, Projektleiter sowie Bereichs- und Abteilungsleiter von Unternehmen.

In der Teilnahmegebühr von 1.300,00 € (inkl. MwSt. 1.547,00 €) sind ein Teilnahmezertifikat, Schulungsunterlagen, Obst, Gebäck sowie Heiß- und Kaltgetränke enthalten.

Mehr Informationen erhalten Sie direkt unter http://www.ifm-business.de/seminare/organisationsmanagement/change-management-670.html
Wenn Sie außerdem an weiteren Seminaren des Instituts für Managementberatung interessiert sind, klicken Sie auf den folgenden Link: http://www.ifm-business.de/schulungen/seminare.html


Internationale Pressearbeit: Eine Einführung in die Prozesse und Strukturen der internationalen PR- und Öffentlichkeitsarbeit

Veröffentlicht am Donnerstag, den 11. September 2014 in IFM Business | Keine Kommentare »

Die aktuelle repräsentative Studie des Instituts für Mittelstandsforschung belegt, dass bereits 37% des deutschen Mittelstandes im Ausland aktiv sind und weitere 20% planen, sich in naher Zukunft international zu engagieren. Dabei finden diese mittelständischen Unternehmen neue Absatzmärkte nicht nur in Europa, sondern beliefern zunehmend Kunden in den USA, China, Indien, Japan und Afrika. Mit größerer geographischer Distanz jedoch, erschweren kulturelle, gesellschaftliche und auch politische Unterschiede die Kundenkommunikation. Hier gilt es, die jeweiligen landesspezifischen Besonderheiten zu erkennen und zu berücksichtigen. Folgerichtig reicht es nicht aus, ein für den deutschen Markt entwickeltes Konzept für gezielte Öffentlichkeitsarbeit eins zu eins zu übertragen, beziehungsweise lediglich den Pressetext in die entsprechende Landessprache zu übersetzen. Eine international ausgerichtete Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sollte in Form, Inhalt und auch Mediennutzung an den unterschiedlichen Bedürfnissen und Gegebenheiten des Ziellandes ausgerichtet sein. Dabei ist die Sprache in der Regel nur eine der Hürden, die es zu überwinden gilt. Wenn Pressearbeit auch im Ausland ihr Ziel erreichen soll, ist es notwendig den Menschen zu erreichen. Dieser Mensch wiederum ist geprägt durch die politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten vor Ort und pflegt seine eigenen kulturellen und religiösen Gewohnheiten, Sitten und Gebräuche.

In dem IFM-Seminar „Internationale PR- und Öffentlichkeitsarbeit“ erhalten Sie eine fundierte Einführung in die Grundlagen der interkulturellen Kommunikation. Ziel des Seminars ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie länderübergreifende Kommunikation möglichst effizient gestaltet werden kann und dabei gleichzeitig lokale Besonderheiten berücksichtigt. Der IFM-Trainer geht auf die wesentlichen Unterschiede zwischen standardisierten globalen Botschaften und differenzierter lokaler Kommunikation ein. Sie lernen die Erfolgsfaktoren von guter Presse- und Medienarbeit kennen und erfahren anhand von Best-Practice-Beispielen, wie eine professionelle internationale Pressarbeit aussehen kann.

Zielgruppe des Seminars sind Fach- und Führungskräfte aus der PR- und Öffentlichkeitsabteilung, die ihre Kommunikationsarbeit international stärker ausbauen möchten.

Dieses IFM-Seminar kann als offenes Seminar an den IFM Standorten Potsdam, Berlin Charlottenburg, Berlin Prenzlauer Berg, Hamburg sowie Frankfurt am Main gebucht werden. Zudem bieten wir dieses Thema bundesweit als individuelles IFM-Firmenseminar an. Gerne erstellen wir Ihnen hierzu ein unverbindliches Angebot. Sprechen Sie uns an.

Eine genaue Beschreibung des IFM Seminars entnehmen Sie bitte folgendem Link http://www.ifm-business.de/seminare/marketing-und-pr/internationale-pr-und-oeffentlichkeitsarbeit-805.html

Als Ergänzung zu dieser Thematik empfehlen wir unsere IFM-Seminare Internationales Marketing, Interkulturelle Kommunikation Einführung, Interkulturelle Kompetenz.

Alle Kontaktdaten finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/kontakt.php

Die Teilnahmegebühr für das offene Seminar an einem unserer IFM-Standorte beträgt pro Person 1.150,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.368,50 EUR). Ab 3 Teilnehmern aus einem Unternehmen gewähren wir einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis.


Neues Seminar: Die Kunst des Delegierens

Veröffentlicht am Donnerstag, den 4. September 2014 in IFM Business | Keine Kommentare »

Delegieren ist die Übertragung von Zuständigkeiten, in der Regel von dem Vorgesetzten an einen Mitarbeiter einer untergeordneten Ebene. Dabei ist das Delegieren von Aufgaben eine Form der Arbeitsteilung, mit dem Ziel, die vorhandenen fachlichen Ressourcen optimal einzusetzen, sowie freie zeitliche Kapazitäten für den Vorgesetzten zu gewinnen.

Die Herausforderung beim Delegieren umschrieb der US amerikanische Präsident Theodore Roosevelt sehr treffend: „Wer seiner Führungsrolle gerecht werden will, muss genug Vernunft besitzen, um die Aufgaben den richtigen Leuten zu übertragen, und genügend Selbstdisziplin, um ihnen nicht ins Handwerk zu pfuschen.“

Neben dieser Grundvoraussetzung steht der Erfolg des Delegierens zudem in enger Abhängigkeit von anderen wichtigen Rahmenbedingungen. Als erstes muss der Delegationsempfänger fachlich in der Lage sein, die Aufgabe in der geforderten Qualität und Zeit leisten zu können. Zusätzlich muss der Mitarbeiter mit den notwendigen Kompetenzen ausgestattet sein. Erhält er die notwendigen Kompetenzen nicht oder nicht im ausreichenden Maße, führt dies zu zeitlichen Verzögerungen bis zu Nichteinhaltung von Abgabefristen. Im schlechtesten Fall bleibt die Aufgabe unbearbeitet oder wird an den Vorgesetzten „zurückdelegiert“.

Je nach Persönlichkeit fällt es einigen Vorgesetzten mehr oder weniger leicht zu delegieren und damit auch das notwenige Vertrauen in die Fähigkeiten des Mitarbeiters aufzubringen. Ein gut vorbereitetes Delegationsgespräch unterstützt den Aufbau gegenseitigen Vertrauens. Gemeinsam im Dialog werden innerhalb dieser Verständigung die Rahmenbedingungen, Aufgabeninhalte, Zielvorgaben, sowie die Kompetenzzuordnung definiert. Als bedeutsame Regel kommt hier die sogenannte SMART-Regel zum Tragen. SMART ist die Abkürzung der englischen Begriffe: „Specific Measurable Accepted Realistic Timely“. Übersetzt bedeutet dies, dass die Ziele eindeutig, messbar, angemessen, möglich – im Sinne von machbar - und mit zeitlichen Bezug formuliert werden sollen. Sogenannte Meilensteine als Zwischenziele können ergänzend eingeführt werden. Das Feedback nach Zielerreichung rundet den Delegationsprozess ab. Das Feedback-Gespräch dient dabei nicht nur der Motivation und Wertschätzung des Mitarbeiters, sondern übernimmt zusätzlich die Funktion der Optimierung zukünftiger Aufgabenübertragungen.

Das zweitägige IFM-Seminar „Die Kunst des Delegierens“ richtet sich an Führungskräfte, die Delegation als Führungsinstrument kennen lernen und nutzen möchten. Dieses IFM-Seminar kann als offenes Seminar an den IFM Standorten Potsdam, Berlin Charlottenburg, Berlin Prenzlauer Berg, Hamburg sowie Frankfurt am Main gebucht werden. Zudem bieten wir dieses Thema bundesweit als individuelles IFM-Firmenseminar an. Gerne erstellen wir Ihnen hierzu ein unverbindliches Angebot. Sprechen Sie uns an.

Eine genaue Beschreibung des IFM Seminars entnehmen Sie bitte folgendem Link http://www.ifm-business.de/seminare/f%C3%BChrungskompetenzen/die-kunst-des-deligierens-804.html


Alle Kontaktdaten finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/kontakt.php

Die Teilnahmegebühr für das offene Seminar an einem unserer IFM-Standorte beträgt pro Person 1.200,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.428,00 EUR) Ab 3 Teilnehmern aus einem Unternehmen gewähren wir einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis.


Der richtige Schreibstil im Web 2.0 - professionelles Schreiben für Online-Medien

Veröffentlicht am Dienstag, den 26. August 2014 in IFM Business | Keine Kommentare »

Mark Twain sagte einmal “Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.“

Leider ist es jedoch nicht ganz so einfach. Daher formulierten erfolgreiche Journalisten wie Joseph Pulitzer, amerikanischer Publizist und Namensgeber des Pulitzerpreises oder auch Rolf Schneider, Journalist und meistgelesener Stillehrer deutscher Sprache, einige „goldene“ Regeln als Hilfe für besseres Schreiben. Diese Regeln beziehen sich jedoch im Kern auf die klassischen Print-Medien.

Doch wie formuliert und schreibt man für Online-Medien? Welche Dinge gilt es zu beachten, wenn ein Text bei der großen Informationsflut des Internets wahrgenommen und gelesen werden soll?

Heute weiß man, dass das Verhalten eines Onlinelesers im Vergleich zum Zeitungsleser ein anderes ist. Der klassische Webleser nimmt sich grundsätzlich weniger Zeit. Er liest einen Artikel nicht von Anfang bis Ende, vielmehr „scannt“ er ihn. Er beginnt oben links, hüpft mit dem Auge über den Text, verweilt an manchen Stellen einige Sekunden und am Ende angekommen, springt er vielleicht noch einmal in die Mitte des Textes zurück. Aufgrund dieses Leseverhaltens haben sich Lesehilfen in Form von optischen Hervorhebungen etabliert. Es ist heute üblich, Kernaussagen fett zu markieren sowie Beiträge und Artikel in viele kleine Absätze zu unterteilen, getrennt durch aussagekräftige Zwischentitel. Getreu dem Motto „Eine Bild sagt mehr als tausend Worte“ sprechen zusätzlich gut platzierte Bilder, den Webleser an. Dabei ist das Wort „Bild“ nicht wörtlich gemeint. Das Web ist multimedial und interaktiv: Neben Bildern werden Videos, Slideshows, Verlinkungen, Weiterleitungsbuttons zu Sozialen Netzwerken, sowie Kommentarfunktionen im Text platziert.

Beim Online-Schreiben sind jedoch nicht nur der Inhalt sowie die optische Gestaltung eines Artikels entscheidend. Die Texte müssen zusätzlich den Kriterien der Suchmaschinenoptimierung (SEO) entsprechen, denn nur so können sie im Netz gefunden werden. Obwohl inzwischen Einigkeit darüber herrscht, dass Online-Redakteure in erster Linie für Menschen schreiben, sollten wesentliche Punkte der Suchmaschinenoptimierung beim Schreiben berücksichtigt werden.

Das IFM Seminar „Professionelles Schreiben für Online-Medien“ ist eine umfassende und praxisorientierte Einführung in diesen Bereich. Besonders geeignet ist dieses Seminar für Mitarbeiter aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, PR, Online-Marketing, interne Kommunikation, Content Management und alle Textverantwortliche, die ihre Fähigkeiten im Bereich Online-Text ausbauen möchten. Sie werden in die Lage versetzt, unterschiedliche Sprachstile anzuwenden sowie Texte differenziert nach Leserzielgruppen und den Online-Medienformaten zu schreiben. Am Ende des IFM Seminars sind die Teilnehmer mit den Begriffen Trigger, Teaser, Headlines, Usability und SEO / SEM vertraut. Sie kennen die wichtigen Texter-Grundregeln und können diese sicher anwenden. Auf den Punkt gebracht: Das IFM Seminar vermittelt Ihnen das praxisrelevante Know-how, welches eine „gute Schreibe“ ausmacht. Praxisübungen und eine Liste von nützlichen Hilfsmitteln wie Nachschlagewerke und Online-Hilfen runden das Seminar ab.
Dieses Seminar findet an Standorten Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg und Potsdam statt. Für den Termin 09.09. – 10.09.2014 in Berlin Charlottenburg sind noch freie Plätze vorhanden.

Die Möglichkeit der Online Buchung haben Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/marketing-und-pr/professionelles-schreiben-fuer-onlinemedien-404.html

Als ergänzendes Seminar empfehlen wir „Pressemitteilungen erfolgreich texten“.


Neues IFM-Seminar Nachfolgemanagement: Reduzieren Sie die potenziellen Risiken bei Neubesetzung von unternehmerischen Schlüsselpositionen

Veröffentlicht am Montag, den 18. August 2014 in IFM Business | Keine Kommentare »

Nachfolgemanagement ist die Integration eines grundsätzlichen Prozessablaufs innerhalb des Personalmanagements für die langfristig und strategisch ausgerichtete Suche zukünftiger Stelleninhaber und deren Kompetenzaufbau.

Ziel des Nachfolgemanagements ist der Erhalt und die Weiterentwicklung der unternehmerischen Kernkompetenzen. Dies schließt ebenfalls die gezielte Nachwuchsförderung mit ein. In Bezug auf einen geplanten Erbfall bezieht sich Nachfolgemanagement in der Regel auf die Unternehmensführung. In dieser Konstellation sind zusätzlich die steuerrechtlichen Aspekte von Unternehmens-nachfolge von Bedeutung und ergänzend in das Nachfolgemanagement mit einzubeziehen. Aber auch die Neubesetzung entscheidender Führungspositionen unterhalb der Geschäftsleitung werden heutzutage nicht nur in Großkonzernen wie VW, Apple und Co. durch zielgerichtetes Nachfolgemanagement vorbereitet.

Ein strategisch ausgerichtetes Nachfolgemanagement beginnt in der Regel mit der Definition der prinzipiellen Suchkriterien für geeignete Nachfolgekandidaten. Hier wird beispielsweise festgelegt, ob grundsätzlich eine interne Besetzung der externen vorzuziehen ist, oder ob das Auswahlverfahren nach dem Senioritätsprinzip erfolgen soll. Nach dieser grundsätzlichen Festlegung des Such- und Auswahlverfahrens erfolgt die Bestimmung der Stellenpositionen. Aufgrund des hohen Aufwands und der Kosten empfiehlt sich ein Nachfolgemanagement insbesondere für strategische Schlüsselpositionen. Die genaue Beschreibung der Aufgaben-, Verantwortungs- und Kompetenzbereiche dient dabei als Idealbild. Es definiert die fachlichen und persönlichen Anforderungen an den jetzigen Stelleninhaber und ist die Zielvorgabe für den potenziellen Nachfolger. Ist ein geeigneter Kandidat gefunden, werden im Rahmen der Nachwuchsförderung entsprechende Maßnahmen zur Qualifizierung und Schulung durchgeführt. Auf diese Weise sichert Nachfolgemanagement den reibungslosen Übergang durch geplanten Wissensaufbau und Wissenstransfer. Zudem werden mögliche Risiken bei der Übertragung von strategisch wichtigen Kompetenz- und Verantwortungsbereichen minimiert.

Das zweitägige IFM-Seminar Nachfolgemanagement richtet sich an selbstständige Unternehmer, Geschäftsführer und Personalleiter, die zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens den personellen Wechsel auf Schlüsselpositionen systematisch und nachhaltig vorbereiten wollen.

Dieses IFM-Seminar kann als offenes Seminar an den IFM Standorten Potsdam, Berlin Charlottenburg, Berlin Prenzlauer Berg sowie Hamburg gebucht werden. Zudem bieten wir dieses Thema bundesweit als individuelles Firmenseminar an. Gerne erstellen wir Ihnen hierzu ein unverbindliches Angebot. Sprechen Sie uns an.

Eine genaue Beschreibung des IFM Seminars entnehmen Sie bitte folgendem Link http://www.ifm-business.de/seminare/organisationsmanagement/nachfolgemanagement-794.html

Alle Kontaktdaten finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/kontakt.php

Die Teilnahmegebühr für das offene Seminar an einem unserer IFM Standorten beträgt pro Person 1.300,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.547,00 EUR). Ab 3 Teilnehmern aus einem Unternehmen gewähren wir einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis.


Die Bedeutung der Trainerpersönlichkeit für das erfolgreiche Lehren und Vermitteln

Veröffentlicht am Mittwoch, den 6. August 2014 in IFM Business | Keine Kommentare »
Ob ein Training, eine Ausbildung oder ein Seminar am Ende den gewünschten Lernerfolg bei Schülern, Auszubildenden oder Seminarteilnehmern hat, wird neben der fachlichen Kompetenz des Trainers, seiner angewandten Methodik und Didaktik auch entscheidend durch seine Persönlichkeit beeinflusst.
Der Trainer ist die zentrale Schlüsselposition für die Leistungsentwicklung des Einzelnen und der gesamten Gruppe. Er hat die Aufgabe, Lernprozesse zu initiieren und zu steuern, die Lernenden zu motivieren und etwaige Konflikte aufzulösen. Ein erfolgreicher Trainer setzt sich daher auch gezielt mit seinem Rollenverständnis auseinander.
In der Rolle des Trainers sind umfassendes Wissen über den Kommunikationsprozess und die ihn beeinflussenden Faktoren notwendig. Hierzu dienen eine Reihe verschiedener Erklärungsmodelle wie beispielsweise die 5 Axiome der Kommunikation nach Watzlawick und die Transaktionsanalyse. Kommunikation besteht aber nicht nur aus dem Inhalt, also den Worten, die gesagt werden. Die Körpersprache, bewusst oder unbewusst eingesetzt, vermag das gesprochene Wort in seiner Bedeutung zu unterstützen oder völlig umzukehren. Das Gleiche gilt für die Stilmittel der Rhetorik. Die Ausstrahlung eines Trainers und sein Umgang mit Distanz und Nähe sind weitere entscheidende Einflussfaktoren. In diesem Zusammenhang liefern die Persönlichkeitsmodelle wie beispielsweise das Enneagramm oder Riemannkreuz Erklärungs- und Beschreibungsansätze. Bei dem Persönlichkeits-Enneagramm handelt es sich um ein grafisches Strukturmodell mit neun Beschreibungsmerkmalen für die Persönlichkeit. Hierdurch können Typen an Persönlichkeiten definiert werden, beispielsweise der Helfer oder der Boss oder der Hedonist. Das Riemann-Thomann-Modell, oder auch Riemannkreuz, beschreibt die Wesensart über die vier Grundausrichtungen Distanz und Nähe sowie Dauer und Wechsel.
Kennt der Trainer die oben beschriebenen Elemente und Einflussfaktoren und hat er gelernt diese zu nutzen, kann er seinen Schülern, Auszubildenden oder Seminarteilnehmern besser und nachhaltiger Wissen vermitteln und den Lernerfolg des Einzelnen maximieren.
Das IFM-Seminar „Die Trainerpersönlichkeit“ setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander. Die IFM-Teilnehmer lernen die Mittel und Methoden kennen, damit sie ihrer Rolle als Trainer noch besser gerecht werden. Für den Seminartermin 20.08. bis 21.08.2014 am IFM Standort Potsdam, sind noch freie Plätze vorhanden. Zielgruppe sind Trainer, Dozenten und Lehrer. Dieses Seminarthema bieten wir auch bundesweit als individuelles Firmenseminar sowie zu weiteren Terminen als offenes Seminar an unseren IFM-Standorten an. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/train-the-trainer/die-trainerpersoenlichkeit-527.html.

Forderungsmanagement in der Immobilienwirtschaft

Veröffentlicht am Mittwoch, den 30. Juli 2014 in IFM Business | Keine Kommentare »
Unter Forderungsmanagement wird das professionelle Mahnwesen verstanden, welches dazu dient, Zahlungsausfälle zu vermeiden und die eigene Liquidität zu sichern. Im Bereich Vermietung und Verpachtung ist hier in erster Linie die Festlegung des inhaltlichen Reaktionsablaufs gemeint, der beim Ausbleiben der Mietzahlung zu durchlaufen ist. Dabei ist es grundsätzlich unerheblich, ob ein Eigentümer einer Einzelwohnung, eine kommunale Verwaltung oder ein Mitarbeiter einer gewerblichen Wohnungsverwaltung sich mit einem säumigen Mieter auseinandersetzen muss. Nur umfassende Kenntnisse über die rechtlichen Grundlagen und eine schnelle, qualifizierte und rechtskonforme Reaktion kann den Schaden eingrenzen.
Fraglos die beste Strategie im Bereich Forderungsmanagement ist die Risikominimierung. Eine sorgsame Auswahl ist der beste Schutz vor Zahlungsausfällen. Übliche Maßnahmen sind die Nachfrage nach der wirtschaftlichen Lage des potentiellen Mieters sowie die Abfrage hinsichtlich der Mieter-Historie in Form einer Mietschuldenfreiheitsbescheinigung. Zur Reduzierung der Schadenshöhe bei Forderungsausfällen dient die Kautionszahlung.
Eine weitere Maßnahme zur Schadensreduzierung ist das richtige Mahnverfahren. Insbesondere der zu späte Start des Mahnvorgangs, die Verwendung von wirkungslosen Mahntexten oder unregelmäßige Abstände zwischen den Mahnstufen, sind zu vermeiden. Ein korrektes Mahnverfahren ist wichtig für die Begründung des Verzugs und dient der Vorbereitung des gerichtlichen Mahn-/Klageverfahrens.
Bleibt das Mahnverfahren wirkungslos, so wird in der Regel die Kündigung ausgesprochen. Das Mietrecht Gesetz - § 535 bis § 580a BGB regelt die inhaltliche Ausgestaltung und den Prozessablauf. In diesem Zusammenhang sind die unterschiedlichen Verjährungsfristen der verschiedenen Forderungsarten zu berücksichtigen.
Nach einem erfolglosen Mahnverfahren folgt in der Regel die Kündigung mit dem anschließenden freiwilligen Auszug des säumigen Mieters oder die Einleitung des Räumungsverfahrens.
Das IFM-Seminar Forderungsmanagement in der Immobilienwirtschaft hat das Ziel, den Teilnehmern einen umfassenden Ein- und Überblick zu den gesetzlichen Bestimmungen und den Gestaltungsmöglichkeiten des Prozessablaufs bei Mietausfällen zu geben. Des Weiteren dient es der langfristigen Reduzierung der sogenannten Mietrückstandquote. Am Ende des IFM-Seminars verfügen die Teilnehmer über das Wissen, wie ein effektives Forderungsmanagement durchgeführt wird und können die Chancen und Risiken der jeweiligen Handlungsoptionen abschätzen. Dabei thematisiert der IFM Dozent aktuelle, relevante Rechtsurteile und gibt praxisbezogene Hinweise und Tipps.
Für das zweitägige Seminar am IFM Standort in Potsdam am 11.8.2014 und 12.8.2014 gibt es noch freie Plätze. Weitere Seminartermine und Standorte finden Sie hier http://www.ifm-business.de/seminare/immobilienmanagement/forderungsmanagement-in-der-immobilienwirtschaft-768.html
Alle IFM Seminarthemen bieten wir auch bundesweit als individuelles Firmenseminar an. Alle Kontaktdaten finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/kontakt.php

Reisemanagement: Geschäftsreisen mit qualifiziertem Reisemanagement besser organisieren

Veröffentlicht am Dienstag, den 22. Juli 2014 in IFM Business | Keine Kommentare »

Bei dem Begriff Reisemanagement denkt man spontan an Ferien und Urlaub. Im Geschäftsleben verbirgt sich hinter Reisemanagement jedoch ein komplexer Prozessablauf.
Die aktuelle Studie “Business Travel 2014“ belegt, dass Geschäftsreisen in der Regel weitreichende Konsequenzen auf Umsatz und Unternehmenserfolg haben. Die Umfrage des Deutschen Reiseverbands (DRV) ergab, dass 90 Prozent der Geschäftsreisen das Ziel haben, Geschäftsabschlüsse unter Dach und Fach zu bringen, beziehungsweise diese vorzubereiten. Reisemanagement ist demnach in seiner Bedeutung nicht nur eine Frage von Kosten und Effizienz. Zusätzliche Anforderungen wie z.B. Nachhaltigkeit, Sicherheit und Fürsorgepflicht, gesetzliche und versicherungstechnische Themen erhöhen zudem die Komplexität dieser Aufgabe.

Reisemanagement, oder auch Travel-Management, ist also weit mehr als die Buchung von Transfer und Unterkunft. Travel-Management ist die Analyse, Steuerung und Optimierung von Prozessen und Leistungen, die in Zusammenhang mit Planung, Organisation, Durchführung sowie Abrechnung und Kontrolle von (Geschäfts-) Reisen steht.

Das Prozessmanagement bietet dabei dem Reisemanagement eine Reihe von Methoden und Abläufen, mit denen die Einführung eines professionellen Reisemanagements unterstützt werden kann. Ein funktionierendes Reisemanagement gibt Auskunft über alle Faktoren, die bei einem Reiseangebot zu berücksichtigen sind. Inhaltlich stellt es dem verantwortlichen Mitarbeiter klare Richtlinien und verschiedene Checklisten zur Verfügung. So werden Risiken vermieden, die Effizienz gesteigert sowie Transparenz und Vergleichbarkeit geschaffen. Eine klare Zuordnung von Kompetenzen und Verantwortlichkeiten vermeidet zusätzlichen Zeitaufwand durch Abstimmungsprobleme und vermeidbare Rückfragen.

In dem IFM-Seminar Reisemanagement erhalten Sie eine fundierte Einführung in die Prozesse des Reisemanagements. Der IFM-Trainer geht dabei auf alle für den Prozessablauf relevanten Faktoren ein. Hierzu gehören die Kosten-Nutzen-Betrachtung sowie die Frage, ob ein Reisebüro als externer Dienstleister der Planung in Eigenregie vorzuziehen ist. Zudem werden die Möglichkeiten aufgezeigt, die das Internet und die unterschiedlichen Online-Reiseportale für Recherche und Buchung bieten. Es werden die Themenkomplexe Reiseplan und Terminmanagement ausführlich und praxisbezogen erläutert. Den Abschluss des Seminars bildet der wichtige Bereich Recht und Versicherungswesen im Business-Travel-Management.

Am Ende des eintägigen Seminars verfügen die Teilnehmer über das notwendige Know-how, um kompetent und effizient alle Aufgaben des Reisemanagements in ihrem Unternehmen zu übernehmen. Die in den Schulungsunterlagen enthaltenen Checklisten sind eine praktische Unterstützung für die Planung und Organisation von Geschäftsreisen.

Zielgruppe des IFM-Seminars Reisemanagement sind Mitarbeiter der Personalabteilung und die Assistenz der Geschäftsleitung.
Am IFM-Standort Hamburg sind für den Termin 6. August 2014 noch Seminarplätze frei. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online Buchung sowie eine Liste von weiteren Seminarterminen und IFM Standorten finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/personalmanagement/reisemanagement-767.html

Als Ergänzung zu diesem Seminar empfehlen wir unser IFM-Seminar Reisekostenabrechnung


Mit Talentmanagement den Unternehmenserfolg auch in Zukunft sichern. Neues IFM-Seminar im Bereich Personalmanagement.

Veröffentlicht am Freitag, den 18. Juli 2014 in IFM Business | Keine Kommentare »
Ein sehr aktuelles Thema im Bereich Personalmanagement ist das Talentmanagement. Unter Talentmanagement versteht man Strategien, Methoden und Maßnahmen, die gezielt eingesetzt werden, um Talente zu entdecken, zu fördern und diese an das eigene Unternehmen zu binden. In vielen Konzernen und Großunternehmen ist Talentmanagement bereits fester Bestandteil der strategischen Unternehmensprozesse. Der zunehmende Fachkräftemangel, die langwierige und oft teure Suche nach geeigneten Mitarbeitern bewirkt, dass auch kleine und mittelständische Unternehmen vermehrt Talentmanagement einsetzen, um ihren Unternehmenserfolg auch in Zukunft dauerhaft sichern zu können.
Strategisches Talentmanagement zielt darauf ab, die Potentiale in der eigenen Belegschaft zu erkennen, zu entwickeln und zu nutzen. Zusätzlich ist Talentmanagement ein wichtiger Baustein zur Mitarbeiterbindung und unterstützt den Recruitingprozess. Denn es gilt: Mitarbeiter, die eine Aufstiegsförderung erhalten, fühlen sich motivierter und verspüren eine geringere Wechselneigung. Zudem tendieren Bewerber bei der Wahl zwischen zwei Arbeitgebern zu demjenigen, der sie im eigenen Karrierestreben unterstützt.
Erfolgreiches Talentmanagement beginnt mit einer unternehmensspezifischen Definition. Was zeichnet ein Talent aus? Danach sollte bestimmt werden, für welche organisatorischen Bereiche strategisches Talentmanagement eingesetzt wird. In der Praxis stellt sich zunächst die Frage, ob Talentmanagement auf strategisch bedeutende Positionen fokussiert wird oder für alle Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen eingeführt werden soll. Im nächsten Schritt sollten die Methoden festgelegt werden, mit denen Talente identifiziert werden können. Mögliche Methoden sind Assessment Center, Performance Measurements, Einzelinterviews und Mitarbeitergespräche.
Danach gilt es, die geeigneten Maßnahmen zu definieren, die bei der Förderung zukünftiger Leistungsträger zum Einsatz kommen sollen. Zur Talentförderungen stehen eine Reihe verschiedener Maßnahmen zu Verfügung, wie zu Beispiel gezielte Weiterbildung, Coaching oder eine individuelle Laufbahnplanung.
Das neue IFM-Seminar Talentmanagement schließt die Wissenslücke mit den wichtigsten Methoden und Maßnahmen des Talentmanagements und vermittelt das notwendige Spezialwissen für dessen effektiven Einsatz. Ein Exkurs zum Sonderfall Nachfolgeplanung sowie Best Practice-Beispiele runden das IFM-Seminar ab. Nach dem IFM-Seminar sind die Teilnehmer in der Lage, in ihrem Unternehmen ein System für ein integriertes Talentmanagement einzuführen bzw. die vorhandenen Prozessstrukturen zu optimieren.
Die genaue Inhaltsbeschreibung des IFM-Seminars Talentmanagement sowie eine Auswahl an möglichen Seminarterminen und Seminarorten finden Sie unter http://www.ifm-business.de/seminare/personalmanagement/talentmanagement-802.html Das IFM-Seminar kann auch als Inhouse Seminar gebucht werden. Bitte kontaktieren Sie uns: http://www.ifm-business.de/kontakt.php
Zusätzlich bietet das IFM Institut für Managementberatung eine große Auswahl an Seminaren zu weiteren Personalthemen an. Das Themenspektrum reicht von der Personalauswahl über die Personalentwicklung bis hin zu Personalführungstraining. Darüber hinaus können Sie IFM-Seminare zu Spezialthemen, wie beispielweise Anti-Mobbing-Strategien, Teambildung und Personalcontrolling buchen. Eine Liste aller IFM-Seminare im Bereich Personal finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/schulungen/seminare/personalmanagement.html#blog_mitarbeiterbindung
Sollten Sie ein Angebot für ein individuelle Firmenschulung wünschen, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch oder per E-Mail: http://www.ifm-business.de/kontakt.php#blog_mitarbeiterbindung

Mit einer Lieferantenbeurteilung die Beziehung zu Lieferanten optimieren und Risiken minimieren.

Veröffentlicht am Mittwoch, den 9. Juli 2014 in IFM Business | Keine Kommentare »

Die primären Ziele einer systematischen Lieferantenbeurteilung sind die Qualitätssicherung des eigenen Produktionsprozesses, die Minimierung von Risiken, die Optimierung von Lieferantenbeziehungen sowie die Effizienzsteigerung des Einkaufsprozesses.

Im Rahmen des Qualitätsmanagements nach ISO 9000 wird die systematische Bewertung der Lieferanten als Norm genannt und ist zwingend erforderlich. Zusätzlich verlangt die DIN EN ISO 9001:2008 im Rahmen des Beschaffungsprozesses explizit, dass Lieferanten aufgrund ihrer Fähigkeiten zu beurteilen und auszuwählen sind.
Unabhängig von den Forderungen durch das Qualitätsmanagement, empfehlen sich systematische Lieferantenbeurteilungen bzw. Lieferantenbewertungen auch für kleinere und mittlere Unternehmen. Insbesondere bei Unternehmen, deren eigene Produkt- oder Dienstleistungsqualität stark von Lieferanten abhängig ist, dient die Lieferantenbeurteilung besonders der Risikominimierung. Zusätzlich wird durch die Einführung der Lieferantenbeurteilung der Vergabe- und Einkaufsprozess effizienter. Nicht zu vergessen ist zudem der strategische Nutzen: Die methodische Lieferantenbewertung dient der Optimierung von Lieferantenbeziehungen und ist bei der Suche nach neuen Lieferanten behilflich.
Der Weg zu eigenen unternehmensrelevanten Kennzahlen zur Lieferantenbewertung führt über die Analyse des entsprechenden Beschaffungsmarktes und des Lieferantenangebotes. Nach der Bestimmung der Darstellungs- und Bewertungsmethode und unter Abwägung von Aufwand und Nutzen folgt die Entwicklung von Checklisten.
Mögliche Kriterien sind produktbezogene Kriterien wie Preise, Qualität und Termintreue sowie produktunabhängige Kriterien wie Innovationskraft, Kooperationsbereitschaft und Serviceorientierung. Schließlich können Lieferanten auch eine wichtige Innovationsquelle darstellen. Für Unternehmen, deren Lieferanten im Ausland produzieren, können auch politische und/oder gesellschaftliche Gegebenheiten von hoher Relevanz sein. Führt die Streikbereitschaft in einem Land zu häufigem Produktionsstillstand, ist dies bei der Beurteilung genauso zu berücksichtigen wie die politische Stabilität eines Landes.
Jedes Unternehmen muss beim Beurteilungsprozess die Frage nach der Methode klären. Die Wahl der Methode beeinflusst den Aussagewert wie auch den Aufwand. Die Betriebswirtschaftslehre bietet verschiedene Methoden an: Die zweidimensionale Matrix, die Ratingmatrix, Punktbewertungsverfahren, Lieferantenaudits und Lieferanten-Scorecards, um die Wichtigsten zu nennen.
In dem IFM-Seminar Lieferantenbeurteilung und –bewertung erhalten Einkaufsleiter und Mitarbeiter der Einkaufsabteilung einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Methoden und Kriterien der Lieferantenbeurteilung sowie über die dafür relevanten ISO-Normen.
Am Ende dieses praxisbezogenen Seminars verfügen die Teilnehmer über das Know-how, eine bedarfsgerechte und aussagekräftige Lieferantenbewertung in ihrem Unternehmen einzuführen bzw. ein vorhandenes System einer kritischen Beurteilung zu unterziehen.
Informationen zum Inhalt sowie die Möglichkeit, das IFM-Seminar online zu buchen, finden Sie unter http://www.ifm-business.de/seminare/einkauf-und-vertrieb/lieferantenbeurteilung-und-bewertung-569.html
Für den Seminartermin 21.07. bis 22.07.2014 am IFM Standort Berlin Charlottenburg sind noch freie Plätze buchbar.
Zum Bereich Einkauf finden Sie im IFM-Seminarangebot zusätzlich folgende Themen:
Verhandlungsführung im Einkauf, Vertragsgestaltung im Einkauf, Einkauf Grundlagen sowie Einkauf Aufbau