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Archiv für die Kategorie ‘IFM Business’


Innovativ und wettbewerbsfähig bleiben mit Design Thinking

Veröffentlicht am Donnerstag, den 4. Februar 2016 in IFM Business | Keine Kommentare »

Das Management von Innovationen in Unternehmen befindet sich in einem großen Umschwung. Kreativität und agile Methoden sind gefragt, um mit den sich immer schneller verändernden Marktbedingungen mithalten zu können. Der Wettbewerb um Innovationen verschärft sich zunehmend. Unternehmen müssen deutlich mehr Gewicht auf ihre Innovationskultur legen, um innovativ und damit wettbewerbsfähig zu bleiben. Es gibt eine Reihe verschiedener Methoden, um aktiv auf Veränderungen zu reagieren. Eine dieser Innovationsmethoden ist das Design Thinking.

Unter Design Thinking versteht man eine Methodik und Werkzeugansammlung zur Entwicklung neuer Ideen und Problemlösungsansätze. Insbesondere um sich im Wettbewerb am Markt gut platzieren und schnell auf Veränderungen und Trends reagieren zu können, gewinnt der Ansatz des Design Thinking, sowohl in mittelständischen Unternehmen wie Großunternehmen, zunehmend an Bedeutung.

Die Geschichte des Design Thinking geht zurück bis auf das Jahr 1987, in dem es erste Veröffentlichungen dazu gab. Der Name dieser Innovationsmethodik, in dem das Wort Design auftaucht, orientiert sich an einer Arbeitsmethodik, die in Designerkreisen, z. B. bei Modeschöpfern, Stadtplanern und Architekten, Anwendung findet. Als Begründer der heutigen Design Thinking-Methodik gelten die Gründer der Design- und Innnovationsagentur IDEO, Terry Winograd, Larry Leifer und David Kelley. SAP Mitbegründer Hasso Plattner verschaffte dem Design Thinking einen großen Aufmerksamkeits- und Verbreitungsschub. Er förderte die Einrichtung der sogenannten d.schools am Hasso Plattner Institut in Potsdam sowie an der Stanford University, die sich mit der Lehre und Weiterentwicklung von Design Thinking, auch anhand von konkreten Projekten, beschäftigen.

Im Fokus des gesamten Innovationsprozesses steht beim Design Thinking immer der Mensch. Ob Kunde oder Unternehmensmitarbeiter: Hauptkriterium neuer Ideen ist, dass diese aus Anwender- oder Nutzersicht überzeugen. So scheitern viele Innovationen gerade daran, dass der humane Faktor außer Acht gelassen wird. Viele Produkte, Prozesse und Dienstleistungen werden auf den Markt gebracht, die an den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden vorbeigehen. Der erwünschte Erfolg bleibt dann oft aus. Beim designorientierten Ansatz werden dagegen Lösungen verfolgt, die durch das Zusammenspiel von technologischen Möglichkeiten, Geschäftssinn und Empathie die wirklichen Bedürfnisse von Nutzern und Kunden in den Fokus stellen.

Laut dem Hasso Plattner Institut besteht der Reiz und die Strahlkraft des Design Thinking auch in den neuen und überraschenden Formen der Zusammenarbeit, die diese Kreativitätsmethode ermöglicht. Was das Design Thinking als kreativen Ideenfindungsprozess, oder auch als Kreativitätstechnik ausmacht, ist die Dynamik, die durch die Diversität des beteiligten Teams entsteht, das an dem Prozess beteiligt ist. Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen, mit verschiedenem fachlichen Know-how und Hintergrund, finden sich zu einem brainstorming-ähnlichen Prozess zusammen, um z. B. ein neues Produkt, eine Dienstleistung, eine unternehmensinterne Veränderung oder Prozessoptimierung zu entwickeln. Die Ideen werden aufgegriffen, durch einen Perspektivwechsel betrachtet, diskutiert und im Rahmen einer Werkzeugsammlung, die Bestandteil des Design Thinking-Prozesses ist, weiter verarbeitet. Teil des Prozesses ist die mehrfache Bewertung und Prüfung, Sondierung und Verbesserung der Idee. Wichtiger Bestandteil im Rahmen dieses Prozesses ist das sogenannte Prototyping, bei dem Prototypen entwickelt und getestet werden. Aufkommende Fehler werden nicht als Makel betrachtet, sondern vielmehr als wertvolle Informationen genutzt, die essentielle Bestandteile im gesamten Lernprozess auf dem Weg zur gewünschten Innovation sind.

Das Erlernen dieser Kreativitätstechnik kann auch Ihrem Unternehmen dabei helfen, aus festgefahrenen Denkweisen auszubrechen, um den eigenen Erfahrungshorizont zu erweitern. Probleme können von einer ganz neuen Seite kreativ beleuchtet werden, was zu erstaunlichen und überraschenden Ergebnissen führen kann.

In unserem Fachseminar Design Thinking führen wir Sie in die Grundlagen der Design Thinking-Methodik ein. Wir vermitteln Ihnen den grundlegenden menschen- und kundenzentrierten Ansatz des Design Thinking, sowie die wichtigsten Regeln und Prozessstufen. Sie erhalten zudem wichtige Tipps, um die entwickelten Ideen überzeugend vor Ihren Projektpartnern und Entscheidern zu präsentieren, um diese anschließend im Unternehmen umzusetzen zu können.

Weitergehende Informationen zu diesem Seminar finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/organisationsmanagement/design-thinking-845.html


E-Mail Marketing: Kunden finden und binden

Veröffentlicht am Donnerstag, den 28. Januar 2016 in IFM Business | Keine Kommentare »

Es ist eine alte Regel, dass es aufwändiger und teurer ist, einen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden zu halten. Folgerichtig gehörten bereits in der analogen Welt zu einem ausgewogenen Marketing-Mix Maßnahmen, die die Kundenbindung und Kundentreue erhöhen. So pflegen beispielsweise Verkehrsclubs und Krankenkassen durch den Versand kostenloser Zeitschriften den Kontakt zu ihren Mitgliedern. Handelsunternehmen schicken Gratulationswünsche per Brief oder informieren über Rabattaktionen via Postkarte und gemeinnützige Vereine bitten, in persönlich adressierten und frankierten Rundschreiben, Spender aus dem Vorjahr um weitere finanzielle Zuwendungen.

Was im klassischen Marketing gültig ist, ist im Online-Marketing nicht anders. Auch hier charakterisiert einen effizienten Marketing-Mix, dass der Kunde nach dem Kauf nicht vergessen wird. Vielmehr begleitet ein erfolgreiches Unternehmen seine Kunden entlang des kompletten Kunden-Life-Cycles. Nur das Medium selbst birgt weitere zusätzliche Vorteile:

Das E-Mail Marketing, als elektronischer Brief oder in seiner speziellen Form als Newsletter, ist im Vergleich zu der klassischen Post-Variante kostengünstiger, messbarer und erzeugt eine relativ hohe Responserate.

Desweiteren hat der elektronisch versendete Newsletter den Vorteil, dass er auch für die Neukundengewinnung geeignet ist.

Kostenlos und leicht durch das Double-Opt-In Verfahren zu abonnieren, ist er auch für Nicht-Kunden eine attraktive Informationsquelle. Gelingt es mit hochwertigen, weil nützlichem Wissen, den Kompetenzstatus des eigenen Unternehmens zu untermauern, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, im Falle einer späteren Kaufabsicht, berücksichtigt zu werden. Der Slogan „Content is king“ verkürzt diesen Zusammenhang treffend.

Laut Umfrage stieg die Zahl der Newsletter-Abonnenten von ca. 16,5 Millionen in 2009 auf ca. 22,5 Millionen 2013 an. Diese positive Entwicklung der letzten Jahre war auch möglich, dank klarer Gesetzgebung in Bezug auf Adressengewinnung und Adressennutzung, den sogenannten Anti-Spam-Regeln. Durch deren Einhaltung und in Kombination mit dem Qualitätsschub, den die Forderung nach hochwertigen Content (Inhalten) bewirkte, haben E-Mailings und Newsletter ihren schlechten Ruf als unerwünschte Belästigung weitestgehend abgeschüttelt.

Es gibt also gute Gründe E-Mail Marketing, unabhängig der Unternehmensgröße und der Branchenzugehörigkeit, in den eigenen Marketing-Mix zu integrieren.

Im zweitägigen IFM-Spezialseminar „E-Mail Marketing und Newsletter-Gestaltung“ erfahren Sie, welche technischen Voraussetzung und Ressourcen inklusive der Personalressourcen für diese Marketing-Projekte benötigt werden. Das Seminar liefert Ihnen einen umfassenden Einblick in die Erfolgskriterien von E-Mail Marketing und gibt wichtige Hinweise in Bezug auf Design und Struktur. Sie widmen sich intensiv der Frage nach den Kriterien für nutzer- und nutzenorientierten Content und erhalten einen Überblick, welche Software-Tools bei der Erstellung und dem Versand von Newslettern unterstützen können. Ebenso erfahren Sie, wie Sie rechtskonform und aktiv Adressen und Newsletter-Abonnenten gewinnen können.

Eine genaue Inhaltsbeschreibung des IFM-Seminars „E-Mail Marketing und Newsletter-Gestaltung“ sowie Seminarorte und -termine, finden Sie hier.

In diesem Kontext empfehlen wir zusätzlich das IFM-Spezialseminar „Online Texte schreiben“.


Mit professionellen Vertriebstechniken die Kundengewinnung steigern

Veröffentlicht am Donnerstag, den 14. Januar 2016 in IFM Business | Keine Kommentare »

Auch Vertriebstechniken unterliegen dem Wandel. Eine Reihe neuerer Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung und darauf basierende Kommunikationsmodelle, helfen die einzelnen Bestandteile im Verkaufsvorgang zu optimieren. Ziel ist es, Interessenten zu Kunden zu machen und den Verkaufserfolg zu steigern.

Ein Beispiel: Das Allensbach-Institut, ältestes deutsches Meinungsforschungsinstitut, untersuchte die Bedeutung einzelner Bestandteile der Kommunikation. Dabei stellte das Institut fest, dass der Verlauf beziehungsweise der Ausgang eines Gesprächs zu 80% durch die Körpersprache beeinflusst wird und nur 20% durch den sachlichen Inhalt. Anders ausgedrückt: nicht was gesagt wird ist entscheidend, sondern wie es gesagt wird. Demzufolge ist ein Vertriebsmitarbeiter/Verkäufer, der seine Körpersprache (Gestik, Mimik und Stimme) optimal einsetzt, erfolgreicher als ein Vertriebler, der den fachlichen Inhalt im Fokus hat.

Ein weiteres Kommunikations-Beispiel in diesem Zusammenhang ist die sogenannten Sender-Empfänger-Problematik: Nach vielfältigen Untersuchungen auf dem Gebiet der Kommunikationspsychologie und auf Basis der Kommunikationsmodelle von Paul Watzlawick und Karl Bühler, entwickelte Friedemann Schulz von Thun das Vier-Ohren-Modell. Dieses auch als Kommunikationsquadrat bezeichnete Modell besagt, dass eine identische Nachricht je nach Situation und Kundentyp, sehr unterschiedlich aufgenommen werden kann. Bei gleicher Wortwahl, kann eine Person einen Vorwurf hören, der andere hingegen hört einen nützlichen Hinweis. Was diese Erkenntnis für den Verkaufserfolg bedeutet, liegt auf der Hand: In einem Verkaufsgespräch sollte die Kommunikation authentisch erfolgen und nicht aufgesetzt oder erlernt erscheinen, damit das Gespräch zu einem Verkaufserfolg wird.

Diese Beispiele zeigen, dass mit vorhandenem Wissen über die Kommunikations-, Verhaltens- und Entscheidungstheorie verbunden mit Methodenkenntnissen zur Steuerung eines Gesprächs, die Akquisition von Kunden verbessert werden kann.

In unserem IFM-Seminar „Vertriebstechniken“ vermitteln wir Ihnen mit hohem Praxisbezug die Kommunikationsgrundlagen für professionelle und erfolgreiche Verkaufsgespräche. Dabei beginnen Sie mit der systematischen und gezielten Erfassung der Kundenbedürfnisse sowie dem souveränen Umgang mit unterschiedlichen Kundentypen. Neben der Verbesserung der individuellen Wirkungsmittel von Gestik, Mimik und Stimme, vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in der Gesprächssteuerung durch aktives Zuhören, gezielte Fragestellungen, professionelle Einwandbehandlung, sowie dem Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen.

Zur Vertiefung dieser Thematik bietet das Institut für Managementberatung ergänzende Kommunikationsseminare an:

Körpersprache und Rhetorik, Schlagfertigkeit im Unternehmensalltag sowie Die Stimme - ein machtvolles Instrument

Für die IFM-Seminare „Vertriebstechniken“ in Berlin vom 24. bis 25. Februar 2016 sind noch freie Plätze buchbar. Weitere Informationen zu diesem Seminar inkl. weiterer Termine und Seminarzentren in Ihrer Nähe sowie Buchungsmöglichkeiten finden Sie hier.


Trennungsmanagement: Der Trennungsprozess als Bestandteil der Unternehmenskultur

Veröffentlicht am Freitag, den 18. Dezember 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Der Begriff Trennung ist häufig negativ belegt. Assoziationen mit Verlust, Leid, Schmerz, und auch Kosten sind die Regel. Fakt ist: eine Trennung ist immer mit teils erheblichem Konfliktpotential verbunden. Ein Personalabbau kann bei falscher Umsetzung das gesamte Unternehmensimage negativ beeinflussen.

Direkte finanzielle Konsequenzen entstehen dem Arbeitgeber durch Krankmeldungen innerhalb der Kündigungsfrist. Auch das hohe Prozessrisiko, welches bei einer Trennung im Unfrieden entsteht, kann schnell große Summen an Anwalts- und Gerichtskosten sowie möglicherweise zu zahlende Abfindungen verschlingen. Doch eine Begleiterscheinung scheint in besonderem Maße zu einem Umdenken in den Unternehmen geführt zu haben: Der beträchtliche, nicht direkt monetär messbare Schaden, den eine Trennung im Streit für das Unternehmen verursachen kann.

Allen voran kann eine solche Trennung die Motivation und Einsatzbereitschaft des verbleibenden Teams stark beeinflussen. In vielen Fällen entstehen (die meist unbegründeten) Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz mit einer lähmenden Auswirkung auf Engagement und Gestaltungswille.

Außerhalb des Unternehmens können negative Bewertungen in den Sozialen Medien eine Beschädigung der Unternehmensmarke bewirken. Allen voran seien hier die Bewertungsportale für Arbeitgeber genannt, die zu einem erheblichen Imageverlust beitragen können. Häufen sich beispielsweise auf Kununu.de, eine der größten Arbeitgeber-Bewertungsplattformen im deutschsprachigen Raum mit monatlich 1,1 Millionen Unique Usern (Quelle: Handelsblatt, 2/2015), entsprechende Kommentare, hat dies negative Konsequenzen für den Recruiting-Erfolg bei der Suche nach talentierten Fach- und Führungskräften.

Dass Bewertungsportale sich einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen und entscheidungsrelevant für engagierte Talente sind, zeigt das zunehmende Angebot solcher Portale. Dies bestätigen auch zahlreiche Umfragen in Bezug auf die Erwartungshaltung an einen potentiellen Arbeitgeber. Bisher liefern vor allem Kununu.de, meinchef.de, jobvote, componize.com und der galssdoor.com entsprechend Auskunft.

Die Trennung von Mitarbeitern jedoch gehört genauso zum unternehmerischen Alltag wie Einstellungen und Beförderungen. Demzufolge kann die Zielsetzung nur lauten: Minimierung potentieller negativer Folgen durch die Einführung eines professionellen Trennungsmanagements. Es handelt sich um eine Managementaufgabe, welche laut einer Umfrage nur von jedem vierten Unternehmen positiv und bewusst gestaltet wird (Hauff und Alewell, 2013).

Im IFM-Seminar „Trennungsmanagement“ erfahren Sie, wie eine anstehende Kündigung für alle Beteiligten transparent, nachvollziehbar und empathisch kommuniziert werden sollte. Sie lernen Methoden und Werkzeuge für ein wohl durchdachtes Trennungsmanagement kennen. Gemeinsam mit dem Fachtrainer erarbeiten Sie die verschiedenen Kriterien für eine firmeneigene Trennungskultur, befassen sich mit den verschiedenen Ursachen für Trennungen (betriebsbedingte Kündigung, Ende einer Befristung, Kündigung durch den Mitarbeiter), und behandeln praxisnah Form und Inhalt von Kündigungsgesprächen.

Nach dem Seminar wissen Sie, wie ein wertschätzender Trennungsprozess gestaltet sein sollte, bei dem sowohl das positive Unternehmensimage, als auch die Motivation und Identifikation der Belegschaft erhalten bleibt.

Das Seminar „Trennungsmanagement“ bieten wir in unseren Seminarzentren Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg, Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Stuttgart und München an.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.350,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.606,50 EUR). Weitergehende Informationen zu diesem Seminar finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/personalmanagement/trennungsmanagement-782.html


Content-Marketing - die Trendwende im Marketing

Veröffentlicht am Montag, den 7. Dezember 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Aufgrund der zunehmenden Austauschbarkeit von Produkten sowie dem stetig wachsenden Konkurrenzdruck haben Marketing-Strategen das Content Marketing entwickelt. Content Marketing ist eine eigenständige Marketing-Technik bei welcher Information, Beratung und Unterhaltung im Vordergrund stehen.

Robert Rose, US Amerikanischer Content-Marketing-Stratege, schrieb hierzu “Traditional marketing and advertising is telling the world you’re a rock star. Content Marketing is showing the world that you are one.” Dem zufolge liefert Content-Marketing den Beleg für eine Leistung wohingegen Werbung sich darauf beschränkt, zu behaupten, dass die Leistung vorhanden ist. Dabei, und auch das sagt dieser Satz aus, ist Content Marketing nicht zwingend auf das Medium Internet beschränkt.

Content-Marketing bietet dem potentiellen Kunden Informationen zur freien Nutzung, die ihm, unabhängig von der Kaufentscheidung, weiterhelfen z.B für den Wissensaufbau oder eine Problemlösung. Das bedeutet, es wird anwendbares praktisches Know-how und Spezialwissen zur Verfügung gestellt. Der potentielle Kunde nimmt die vorhandene Kompetenz wahr ohne sie direkt mit einer Kaufentscheidung zu verknüpfen.

Folgendes Beispiel zeigt, das Content Marketing unabhängig von der Unternehmensgröße zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen kann:

Ein Reparaturdienst für Haushaltselektrogeräte veröffentlicht auf seiner Homepage eine exakte Reparaturanleitung (inklusive Fehlereingrenzung) für einen Kühlschrank der Marke X. Diese Anleitung ist zugleich Hilfe als auch wahrgenommener Beleg für die Kompetenz des Handwerksbetriebes. Gelingt dem Ratsuchenden die Reparatur nicht in Eigenregie, ist die Chance der Beauftragung deutlich gestiegen, da der Handwerksbetrieb bereits aus der Masse der Mitbewerber hervorgetreten ist.

Voraussetzung für ein erfolgreiches Content-Marketing sind einige notwendige strategische Überlegungen.

Nach der Definition der Ziele erfolgt der Prozess einer sauberen Zielgruppendefinition. Häufig werden hierbei sogenannte Personas entwickelt. Personas geben ein sehr konkretes Bild, da Personas eine Beschreibung der Bedürfnisse, Emotionen und Lebenssituationen der verschiedenen Zielgruppen sind. Mittels der Personas fällt es relativ leicht, den Kaufentscheidungsprozesses in unterschiedliche Phasen zu strukturieren. Diese Phasen markieren die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse anhand derer der passender Content ermittelt wird.

Ist diese Phase abgeschlossen, beginnt der eigentliche Content-Marketing-Prozess mit der Erstellung eines Redaktionsplanes, der Definition der Quellen und Wege, wie der Content transportiert werden soll. Mögliche Medien sind Blogposts, Whitepapers, Studien, e-books, Infografiken, Videos sowie Social Media Posts.

Die laufende Überprüfung der Zielerreichung sichert den angestrebten Erfolgsbeitrag. Kennziffern für ein Content-Marketing-Controlling sind beispielsweise Webseitentraffic, Leadgewinnung, Anzahl der Nennung von Meinungsführern oder Bloggern, oder gewonnene Aufmerksamkeit gemessen an Impressions.

Im IFM-Seminar Content-Marketing erfahren Sie, welche Ziele Content Marketing verfolgt und mit welchen Maßnahmen Sie potenzielle Kunden auf Ihre Dienstleistung oder Ihre Produkte aufmerksam machen können. Sie gewinnen einen umfassenden und praxisorientierten Einblick in die relevanten Planungsabläufe und Prozessstrukturen.

Die Seminarteilnehmer lernen, was zu beachten ist, um Content-Marketing erfolgreich im eigenen Unternehmen zu integrieren und welche Schritte und Bestandteile ein erfolgreicher Content-Marketing-Prozess enthalten sollte. Best-Practice-Beispiele und praxisbewährte Tipps runden dieses Seminar ab.

Das IFM-Seminar Content-Marketing bietet wir an allen neun IFM-Seminarzentren (Berlin Charlottenburg, Berlin Prenzlauer Berg, Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Stuttgart, München und Basel) an. Eine genaue Beschreibung der Seminarinhalte, sowie nähere Informationen zu den Terminen und der Seminargebühr finden Sie hier.

Für ein unverbindliches Angebot als individuelles Firmenseminar, wenden Sie sich bitte direkt an uns. Hier finden Sie alle Kontaktdaten.


Was ändert sich 2016 im Vergaberecht? - Einblicke in das Vergaberechtsmodernisierungsgesetz (VergRModG)

Veröffentlicht am Donnerstag, den 26. November 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Nach einer aktuellen Schätzung beläuft sich das Umsatzvolumen durch öffentliche Auftragsvergabe alleine in Deutschland auf ca. 350 Milliarden Euro. Dies entspricht ca. 12,5 % des Bruttoinlandsprodukts oder anders ausgedrückt: Jeder achte Euro in Deutschland wird durch die öffentliche Hand ausgegeben.

Bei diesem Volumen erklärt sich die Forderung, dass Steuergelder sparsam, sachgerecht und vor allem auch wettbewerbsfördernd verwendet werden sollten. Hierfür wurde das Vergaberecht entwickelt. Dabei handelt es sich um das rechtsverbindliche Regelwerk für den Verfahrensablauf und die Form der Auftragsvergabe durch die öffentliche Hand in Abhängigkeit des Auftragsvolumens. Zusätzlich dient das Vergaberecht als Steuerungsmittel für umwelt-, sozial- und industriepolitische Ziele.

Jedes Unternehmen, das sich in der Vergangenheit um Aufträge durch die öffentliche Hand bemüht hat, weiß wie komplex und zeitaufwendig die Teilnahme an einer öffentlichen oder beschränkten Ausschreibung ist. Dies gilt umso mehr, wenn EU-Schwellenwerte überschritten werden. Wird dann die Vergabe abschlägig beschieden, stellt sich zudem für nicht wenige Unternehmen die Frage nach der Transparenz im Bieterverfahren und der Auftragsvergabe. Unter anderem wurde aus diesem Grund im Juli 2015 der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vorbereitete Gesetzesentwurf zur Modernisierung des Vergaberechts von der Bundesregierung verabschiedet.

Ziel der neuen EU-Vergaberichtlinien und der anstehenden Vergaberechtsreform ist es, ein möglichst flexibles, transparentes, anwendungsfreundliches und effizientes Verfahren zu gewährleisten. So soll auch kleinen und mittleren Unternehmen der Zugang zu den öffentlichen Aufträgen erleichtert werden. Die grundsätzliche Umstellung auf e-Vergabe, unter Nutzung von Vergabeplattformen, ist dabei ein wichtiger Schritt. Was sich sonst noch alles in 2016 durch den Entwurf des Gesetzes zur Modernisierung des Vergaberechts (Vergaberechtsmodernisierungsgesetz - VergRModG) verändern wird, ist Thema des IFM-Seminars „Vergaberecht Update - Neuerungen in 2016“. Dieses Kompaktseminar informiert umfassend über den neuen Rechtsrahmen. Das Seminar wendet sich an Mitarbeiter, die mit der Erstellung von Ausschreibungen betraut sind, sowie Mitarbeiter, die sich an Ausschreibungen beteiligen möchten.

Das IFM-Seminar ist als offenes Seminar für die Schulungszentren Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg und Potsdam sowie als individuelles Firmenseminar buchbar. Eine genaue Inhaltsbeschreibung sowie die Kontaktdaten und Buchungsmöglichkeiten finden Sie hier:

http://www.ifm-business.de/seminare/recht/vergaberecht-update-neuerungen-in-2016-826.html


Interkulturelle Kommunikation - Chance und Herausforderung

Veröffentlicht am Donnerstag, den 12. November 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Die zunehmende Globalisierung der Märkte, die wachsende Mobilität der Bevölkerung, sowie die Bereitschaft von immer mehr Menschen sich über nationale Grenzen hinweg zu bewerben und zu arbeiten, bedingt automatisch eine Zunahme interkultureller Kommunikationssituationen.

In beinahe jedem Unternehmen, auch in kleineren und mittleren Betrieben, arbeiten Menschen aus verschiedenen Nationen zusammen. Zusätzlich ist für viele Unternehmen interkulturelle Kompetenz ein zunehmend erfolgskritischer Faktor, da Absatzmärkte im Ausland liegen, Ressourcen von internationalen Lieferanten bezogen werden oder die Produktion im Ausland erfolgt.

Die Fähigkeit zur interkulturellen Kommunikation, ist die Fähigkeit Missverständnisse aufgrund unterschiedlicher gesellschaftlicher, religiöser oder kultureller Erfahrungswelten zu vermeiden und dient damit der Vermeidung von (zusätzlichen) Kosten durch Kommunikationsstörungen.

Dabei ist die Fähigkeit zur interkulturellen Kommunikation jedoch umfassender, als das Wissen über unterschiedliche Verhaltensweisen und –muster. Interkulturelle Kompetenz ist das Wissen und die Erkenntnis, dass menschliche Verhaltensweisen eine Interpretation der durch die Kultur geprägten Werte sind. Oftmals sind jedoch genau diese Werte für den Betrachter kaum ersichtlich.

Landesspezifische Verhaltensregeln, sowie das Lernen von Benimmregeln und Ritualen, wie sie oft in Aufzählungen zu finden sind, sind nur der erste Schritt in Richtung interkulturelle Kompetenz und Kommunikation. Um sich wirklich fremden Kulturen zu nähern, ist es essentiell,die eigene methodische und systematische Kompetenz im Bereich Kulturwissenschaft und Kommunikation zu stärken. Folgerichtig ist das Lernziel des IFM-Seminars „Interkulturelle Kommunikation“, die einzelnen Aspekte von Kulturen zu untersuchen, relevante beschreibende Erklärungsmodelle kennen zu lernen, sowie ein tieferes Verständnis für das Wesen von Kommunikation zu erarbeiten.

Als thematische Einführung lernen die Seminarteilnehmer das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun 1991 näher kennen und befassen sich unter anderem mit der sogenannten BBD-Methode. Zudem wird das Wechselspiel von nonverbaler und verbaler Kommunikation betrachtet. Im weiteren Verlauf beschäftigen sich die Seminarteilnehmer intensiv mit den Methoden und Erkenntnissen der Kulturwissenschaften. Neben den Fragestellungen „Was ist Kultur?“ und „Welche Ebenen und Aspekte hat Kultur?“, lernen die Teilnehmer die Unterteilung der Kulturen nach Richard D. Lewis, sowie die Kulturkategorisierungen nach Hofstede näher kennen. Abgerundet wird das Seminar mit der kritischen Betrachtung von Vorurteilen (Funktion und Wirkung), sowie den Chancen und Folgen eines Perspektivenwechsels.

Das Seminar Interkulturelle Kommunikation bieten wir als offenes Seminar in Berlin Charlottenburg, Berlin Prenzlauer Berg, sowie in Potsdam an. Weitere Informationen zum Inhalt, den Kosten und Terminen, sowie der Möglichkeit der Onlinebuchung, finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/kommunikation/interkulturelle-kommunikation–einfuehrung-397.html

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.100,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.309,00 EUR) und enthält ein Teilnahmezertifikat, Schulungsunterlagen, Obst, Gebäck sowie Heiß- und Kaltgetränke.


Eröffnung neuer IFM-Seminarzentren in Stuttgart, München und Basel

Veröffentlicht am Dienstag, den 13. Oktober 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

(Berlin, 13.10.2015) Das IFM Institut für Managementberatung GmbH, der 1993 in Potsdam gegründete Spezialist für Weiterbildung von Fach- und Führungskräften, hat seinen Expansionskurs von 2014 mit der Eröffnung weiterer Standorte fortgesetzt. Die Lücke im Süddeutschen Raum wurde im Oktober mit den neuen IFM-Seminarzentren in Stuttgart und München geschlossen. Den Schritt über die Landesgrenze hinweg in die Schweiz vollzieht das IFM durch die strategische Allianz mit dem betriebswirtschaftlichen Institut Basel, Anbieter berufsbegleitender betriebswirtschaftlicher Fernlerngänge.

Wachsender Bedarf an gezielter Qualifizierung von Fach- und Führungskräften

Der Wandel der Arbeits- und Wirtschaftswelt zu einer Wissensgesellschaft beeinflusst jedes Unternehmen und damit seine Fach- und Führungskräfte. Die Folge ist eine wachsende Flut an neuen Wissensinhalten und sich verändernden Kompetenzanforderungen der Unternehmen. So investieren nach neuesten Zahlen neun von zehn Unternehmen in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter, um auch in Zukunft erfolgreich und konkurrenzfähig am Markt agieren zu können. Entscheidend bei der Suche nach der passenden Qualifizierung ist für viele Unternehmen und ihre Fach- und Führungskräfte, dass das Seminarangebot neben dem passgenauen Wissenstransfer auch organisatorisch leicht zugänglich ist. „Für den Arbeitsprozess ist es zunehmend bedeutend, ob das Seminarangebot terminlich passt, zeitnah stattfindet und mit möglichst geringem Reiseaufwand verbunden ist“ erläutert Andreas Friedhoff, IFM-Projektkoordinator Firmenkunden, der 2014 auch für die Eröffnungen in Frankfurt am Main und in Düsseldorf zuständig war.

Kurze Wege zu über 600 unterschiedlichen Seminarinhalten zu relevanten Fach- und Managementthemen

Durch die Neueröffnung in Stuttgart und München sowie der Kooperation in der Schweiz, ist das Seminarangebot des IFM Instituts für Managementberatung an hochwertigen Seminaren in acht verschiedenen Städten buchbar und damit flächendeckend über das gesamte Bundesgebiet gut zu erreichen. Das neue IFM-Seminarzentrum in Stuttgart befindet sich in Stuttgart-Mitte, Rotebühlplatz 23. Die Heimat des Münchner Zentrums ist die Theatinerstraße 11 in der Münchner Altstadt. Beide sind, wie alle Seminarzentren, gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden und bieten Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Bei der Wahl der neuen Seminarräume wurde Wert auf eine sehr gute Ausstattung der Räumlichkeiten sowie auf eine angenehme und ansprechende Atmosphäre gelegt. In Basel nutzt das IFM die Seminarräume des betriebswirtschaftlichen Instituts-Basel in der Wartenbergstrasse 9.
Informationen zum gesamten Dienstleistungsangebot und die Beschreibung der über 600 verschiedenen Seminarinhalte sind auf der IFM Homepage www.ifm-business.de zu finden.


IFM Institut für Managementberatung kooperiert mit Schweizer BWL- Institut

Veröffentlicht am Donnerstag, den 8. Oktober 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Die IFM Institut für Managementberatung GmbH hat eine Kooperation mit dem BWL-Institut Basel geschlossen und erweitert dadurch ihr Dienstleistungsangebot regional und inhaltlich. Die strategische Allianz ermöglicht Schweizer Unternehmen das IFM-Qualifizierungsangebot für ihre Fach- und Führungskräfte direkt für das neue IFM Seminarzentrum in Basel zu buchen. Gleichzeitig wird den Weiterbildungsinteressierten aus dem Raum Deutschland der Zugang zu den berufsbegleitenden betriebswirtschaftlichen Fernlehrgängen des etablierten Baseler Weiterbildungsinstituts erleichtert.

Örtliche Nähe zum Kunden und Angebotsvielfalt

Das IFM überschreitet mit der Zusammenarbeit erstmalig die deutsche Landesgrenze und folgt so konsequent seiner Strategie zu mehr Kundenähe und dem Ausbau des Dienstleistungsangebots. Den unterschiedlichen individuellen und unternehmerischen Anforderungen in Bezug auf Inhalt, Umfang, Form und Aufwand der Weiterbildung steht damit eine in allen Aspekten entsprechende  Angebotsvielfalt  gegenüber. Mit der Partnerschaft in Basel eröffnet das IFM sein neuntes Seminarzentrum. Im deutschen Bundesgebiet ist das IFM in Berlin (hier zweimal), Potsdam, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und München vertreten. Das BWL-Institut Basel bietet in der Schweiz seit 1999 Fernlerngänge zur berufsbegleitenden Weiterbildung im Bereich Betriebswirtschaftslehre an.

Über 600 Seminare zu allen Themenbereichen

Globalisierung und Digitalisierung haben die Arbeits- und Wirtschaftswelt grundlegend verändert. Die Wissensfülle und Kompetenzerwartungen an Fach- und Führungskräfte erfordert regelmäßige Qualifizierung. So ist für Unternehmen und deren Mitarbeiter ein entscheidender Erfolgsfaktor der bedarfsorientierte Wissensaufbau. Das Seminarangebot des Instituts für Managementberatung umfasst mehr als 600 unterschiedliche Seminare zu den relevanten Managementthemen. Wird schnell greifende Mitarbeiterqualifizierung und Transfer von Expertenwissen gesucht, ist das IFM für Unternehmen und ihre Fach- und Führungskräfte der richtige Ansprechpartner.

Über die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG:
Die 1999 in Basel gegründete Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG bietet als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Über 100 Teilnehmer schreiben sich jährlich in die Intensivstudiengänge zum Betriebs-, Finanz- oder Immobilienökonom ein. Zertifikatslehrgänge bilden zum Marketing- und Immobilienmarketingfachmann aus oder machen Unternehmensgründer fit. Crashkurse in Rechnungswesen und Controlling, in Marketing und Strategie sowie in Unternehmensgründung bilden schnell und zeitlich flexibel aus. Das Institut hat im März 2007 das eduQua-Zertifikat erhalten. Das Schweizerische Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen wurde im März 2015 erneut bestätigt. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL). Weitere Infos unter
www.bwl-institut.ch.



Wissensmanagement: Wissen als Wettbewerbsvorteil

Veröffentlicht am Mittwoch, den 9. September 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Der Begriff Wissensgesellschaft ist nicht erst durch den Siegeszug des Internets entstanden. Bereits 1966 erkannten amerikanische Soziologen erstmals die Bedeutung von (theoretischem) Wissen für die post-industrielle Gesellschaft. Sie bezeichneten Wissen als eine der wichtigsten Ressourcen für Unternehmen. Dennoch hat es einige Zeit gedauert, bis die Ressource “Wissen“ ihren Platz in der unternehmerischen Organisationstruktur eingenommen hat. Mittlerweile ist der systematische und effektive Umgang mit der Ressource Wissen ein erfolgsrelevanter Wettbewerbsfaktor geworden, der zunehmend auch in kleinen und mittleren Unternehmen an Bedeutung gewinnt.

Wissensmanagement selbst ist eine sehr komplexe wie auch dynamische Aufgabe. Um Wissensmanagement erfolgreich in einem Unternehmen zu implementieren gilt es zunächst, das für das jeweilige Unternehmen relevante Wissen zu definieren, zu identifizieren und zu strukturieren.

Im Grundsatz wird zwischen Daten und Informationen unterschieden. Nach der Identifizierung, als eine Art Inventur, und der Bewertung wird eine Wissensbilanz erstellt. Auf der Haben-Seite steht das vorhandene Wissen, auf der Soll-Seite das notwendige Wissen. Die Bilanz definiert, wer welche Informationen / Daten zu welchem Zeitpunkt benötigt und wie sie dem jeweiligen Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden können. So ist es eine wichtige Aufgabe des Wissensmanagers, die Pflege wie auch die Zugriffsrechte verbindlich zu regeln. Ein solch bewusster Umgang mit Wissen führt unweigerlich zu der Frage der Wissensbewahrung. So gehört zu einem nachhaltigen Wissensmanagement die Entwicklung von Verfahren und Prozessen, die den Verlust von Wissen durch Kündigung oder Abwesenheit eines Mitarbeiters verhindern. Viele Unternehmen haben aus diesem Grunde bereits interne Unternehmens-Wikis und Wissensdatenbanken eingeführt. Werden diese jedoch nicht permanent gepflegt und aktualisiert, ist deren Nutzen in Frage gestellt. Ein weiterer wichtiger Aspekt von Wissensmanagement ist der Wissensaufbau beziehungsweise die Wissenserweiterung. Diese kann gezielt durch Experten als Dienstleister, Neueinstellung von zusätzlichen Wissensträgern oder durch Weiterbildung der vorhandenen Mitarbeiter erfolgen.

In unserem IFM-Seminar „Wissensmanagement“ erhalten Fach- und Führungskräfte einen umfassenden Einblick in die Methoden und Techniken für die erfolgreiche Implementierung eines effizienten Wissensmanagement in ihrem Unternehmen. Wir zeigen ihnen die relevanten Managementprozesse, die darauf abzielen, Wissen in Organisationen zu sichern und praktisch anzuwenden. Nach Besuch des Seminars sind die Teilnehmer in der Lage, ein Wissensmanagement im eigenen Unternehmen aufzubauen, bzw. ein vorhandenes Wissensmanagement effizienter zu nutzen und weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen zu diesem Seminar inkl. Termine und Buchungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.200,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.428,00 EUR). Ab 3 Teilnehmern aus einem Unternehmen gewähren wir einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis.