Logo Potsdam  0331 / 70 17 8- 0       Berlin  030 / 84 78 84 87- 0
RSS Feed RSS für Beiträge
RSS für Kommentare

Im Moment durchsuchen Sie das Archiv für die Kategorie IFM Business.

Blog Kategorien

IFM Business (202)
IFM Personalvermittlung (1)
IFM Weiterbildung (249)

Blog Seiten

Archive

Archiv für die Kategorie ‘IFM Business’


Verkauf einer Immobilie – Praxiswissen für den erfolgreichen Immobilienverkauf

Veröffentlicht am Freitag, den 27. März 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Der Verkauf einer Immobilie ist wirtschaftlich mit erheblichen Finanzbeträgen verbunden. Fehler im Verkaufsprozess sind meist folgenschwer und nach dem notariell beglaubigten Kaufabschluss selten noch umkehrbar. Dies gilt ganz besonders für die Preisfindung, der eine fundierte Wertermittlung vorangestellt sein sollte. Ein „falscher“ Kaufpreis beeinflusst direkt und unmittelbar Gewinn und Rendite: Ist er zu hoch, verlängert dies den Verkaufsprozess und ungeplante Kosten entstehen. Ist der Preis zu niedrig, reduziert dies den Gewinn.
Dabei verhalten sich Käufer und Verkäufer auf dem Immobilienmarkt in ihren Interessen und Zielen spiegelbildlich. Jede Seite am Verhandlungstisch sollte über das Wissen zum Verkaufsprozess, die unterschiedlichen Berechnungsverfahren und die relevanten Gesetzesvorgaben verfügen. Egal ob Verkaufs- oder Kaufabsicht: Nur wer die Methoden und Instrumente der Wertermittlung kennt, kann ein fundiertes Urteil über Kosten und Nutzen abgeben, eine Renditeberechnung durchführen, ein Finanzierungskonzept erstellen, sowie eine sachgerechte Verhandlung führen.

Der Immobilienverkauf als Prozess ist inhaltlich in 4 zeitlich aufeinanderfolgende Abschnitte gegliedert. Er beginnt mit dem umfangreichen und meist aufwendigsten Teil: der Verkaufsvorbereitung. Dieser schließt sich der Vertragsabschluss an, gefolgt vom Vertragsvollzug, der eigentlichen Eigentumsübertragung. Unter bestimmten Voraussetzungen kommt noch eine 4. Phase zum Tragen: die Rückabwicklung. Dies stellt jedoch eher eine Ausnahme dar, da nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen eine solche nach der notariellen Beglaubigung noch möglich ist.

Im Zentrum der Verkaufsvorbereitung steht, neben der Markt- und Standortanalyse, die Bewertung der Grundstücke und Immobilien. Die Grundstücks- und Immobilienbewertung ist durch eine Reihe von Rechtsvorschriften geregelt. Die Anwendung standardisierter und teilweise gesetzlich geregelter Verfahren hat das Ziel, eine möglichst objektive Aussage über den Wert einer Sache zu ermitteln. Beispielsweise wird der Verkehrswert (auch Marktwert) von Immobilien in Deutschland im § 194 Baugesetzbuch (BauGB) in Verbindung mit weiteren Normen definiert. Die Wertermittlung erfolgt stets zu einem bestimmten Stichtag.
Je nach dem gewählten Verfahren der Wertermittlung sind im Immobilienbereich unterschiedliche Wertbegriffe im Gebrauch. Die wichtigsten in diesem Zusammenhang sind Einheitswert, Marktwert, Verkehrswert sowie Ertragswert. Der Verkehrswert ist meist mit dem Marktwert identisch, jedoch im deutschen Recht normiert. Der Ertragswert wird zumeist bei Betrieben, Unternehmen und vermieteten Gebäuden ermittelt. Als wertbeeinflussend sind Faktoren wie Wegerechte, Wohnrechte, Nießbrauch und Baulasten zu berücksichtigen.

Den Vertragsabschluss regeln weitere Gesetzesvorschriften. Beispielsweise ist seit dem 01. Oktober 2013 das „Gesetz zur Stärkung des Verbraucherschutzes im notariellen Beurkundungsverfahren“ zu berücksichtigen. Dieses definiert eine zweiwöchige Frist zwischen Erhalt der Vertragsunterlagen und dem Notartermin.

Das IFM-Seminar „Verkauf von Immobilien“ ist für Privatpersonen ebenso geeignet wie für Mitarbeiter von Immobilienverwaltungen, Immobilienmakler, Immobilienverkäufer sowie alle Personen, die eine Immobilie erwerben möchten.

Am Ende des zweitägigen Seminars kennen die Teilnehmer alle wichtigen Details zu den relevanten Elementen und aktuellen Rechtsvorschriften, die entscheidend für einen rechtmäßigen Verkauf einer Immobilie sind.
Neben den Grundbegriffen des Immobilienverkaufs und deren Inhalte, erlernen die Teilnehmer, welche elementaren Bestandteile beim Ankauf oder Verkauf einer Immobilie beachtet werden sollten und welche Voraussetzungen geschaffen sein müssen, um eine Immobilie erfolgreich zu verkaufen, beziehungsweise zu kaufen.

Für das Seminar „Verkauf von Immobilien“ am 13.04.2015 bis 14.04.2015 in unserem Seminarzentrum Berlin Charlottenburg sind noch freie Plätze buchbar.

Zusätzliche Informationen zum Inhalt, sowie weitere Termine für unsere Seminarzentren Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main und Düsseldorf finden Sie unter: http://www.ifm-business.de/seminare/immobilienmanagement/verkauf-von-immobilien-625.html

Im Zusammenhang von Kauf und Verkauf von Immobilien bietet das IFM noch weitere vertiefende offene Seminare an.
Nachfolgend ein Auszug der Themeninhalte zum Bereich Immobilienverwaltung sowie –entwicklung:
Immobilienbewertung, Grundbuchrecht - Überblick, Bau- und Immobilienfinanzierung - Einführung, An- und Verkaufsprozess von gewerblichen Immobilien.


Strategisches Marketing: Langfristige Weichenstellung für zukünftigen unternehmerischen Erfolg

Veröffentlicht am Freitag, den 20. März 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Eine der zentralen Führungsaufgaben des Managements ist das strategische Marketing.
Im Rahmen der strategischen Marketingplanung wird ein globaler Verhaltensplan für alle relevanten Unternehmensbereiche definiert. Das strategische Marketing unterscheidet sich zum operativen Marketing durch seinen langfristigen Zeithorizont.

Ein wichtiger und zentraler Begriff des strategischen Marketings ist die Festlegung der Geschäftsfelder und die Definition der Geschäftsziele. In dieser Phase werden auf Basis einer vorherigen umfassenden Situationsanalyse die zukünftigen Marktfelder definiert und mit den jeweiligen Chancen und Risiken klassifiziert. Der Begriff Situationsanalyse ist in diesem Zusammenhang jedoch nicht zu eng zu interpretieren. Tatsächlich darf sich die Analyse nicht nur auf die Betrachtung der Vergangenheit und der aktuellen Situation beschränken. Daher fällt in diesem Zusammenhang auch häufig der Begriff strategische Marktforschung. Er beschreibt die Methoden und Instrumente, die genutzt werden, um Trends zu erfassen und Entwicklungen vorherzusagen.

Wie existenziell die richtige Einschätzung zukünftiger Entwicklungen für die Strategieentscheidungen von Unternehmen ist, zeigen die bekannten Negativ-Beispiele Schlecker, Weltbild und jüngst die großen Energieversorger RWE und E.on. Letztere müssen unter anderem aufgrund ihrer falschen Einschätzung der Entwicklung des Energiemarktes große finanzielle Verluste verkraften. Der VW-Konzernchef Martin Winterkorn nahm die allgemeine hohe Veränderungsdynamik zum Anlass, um zu betonen, dass auch Weltmarken wie VW sich nicht „ausruhen“ können, sondern sich intensiv mit den zukünftigen Herausforderungen und Chancen auseinandersetzen müssen.

Ziel des IFM Seminars „Strategisches Marketing“ ist es, ein tiefes Verständnis für die Philosophie des strategischen Marketings zu entwickeln. Es wird die notwendige Methodenkompetenz dafür vermittelt, eine vorhandene eigene strategische Marketingplanung zu bewerten beziehungsweise ein solche eigenständig zu erarbeiten.

Hierzu beginnt der Dozent mit der grundsätzlichen Einführung in das Marketinginstrumentarium und der Einordnung des Marketings in den unternehmerischen Gesamtzusammenhang. Orientiert am strategischen Marketingprozess werden Schritt für Schritt die aufeinanderfolgenden Phasen der strategischen Marketingplanung erarbeitet.
Die verschiedenen Analysemethoden vom Lebenszyklus über GAP-Analyse bis hin zu Portfolio und Benchmarketing werden dezidiert vorgestellt.
Einen besonderen Schwerpunkt des Seminars bildet die SWOT- Analyse. Die SWOT-Analyse, entwickelt in den 1960er Jahren an der Harvard Business School, ist eines der wichtigsten Instrumente des strategischen Managements. SWOT ist das Akronym für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren) und dient der Positionsentwicklung und Strategieentwicklung.
Im Abschnitt Zielbildung und Zielhierarchien spannt der IFM Dozent den Bogen zur operativen Marketingplanung und der Entwicklung von Marketingmaßnahmen. Den Abschluss bildet die Ressourcen- und Investitionsplanung sowie die Vorstellung der
Balanced Scorecard (BSC) als Verbindungsglied zwischen Strategiefindung und –umsetzung.

Dieses zweitägige IFM Seminar richtet sich an Geschäftsführer, Marketingleiter, Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Marketing und Vertrieb.

In der Teilnahmegebühr von 1.100,00 € (inkl. MwSt. 1.309,00 €) sind ein Teilnahmezertifikat, Schulungsunterlagen, Obst, Gebäck sowie Heiß- und Kaltgetränke enthalten. Bei der Teilnahme von drei Mitarbeitern eines Unternehmens gewährt das IFM einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis.

Mehr Informationen erhalten Sie direkt unter: http://www.ifm-business.de/seminare/marketing-und-pr/strategisches-marketing-817.html


Neuromarketing: Die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung nutzen

Veröffentlicht am Freitag, den 13. März 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Seit der Einführung des Begriffs “Marketing“ Anfang 1900 versuchen Wissenschaftler das Rätsel “Kunde und Kaufentscheidungen“ zu lösen. Schließlich verfolgt Marketing das Ziel, sich konsequent am Markt zu orientieren. Eine solche zielgruppenorientiere Ausrichtung gelingt jedoch nur, wenn ausreichendes Wissen über den Kunden vorhanden ist.
Wie tickt der Kunde? Was für Erwartungen und Bedürfnisse hat er? Wie trifft er seine
(Kauf-) Entscheidungen?
Die Entscheidungstheorie, und hier im Besonderen die Untersuchungen zum Kaufentscheidungsprozess, lieferten entsprechende Erklärungen. Darauf basierend ging der Marketingspezialist von einem Kunden aus, der seine Entscheidungen bewusst und rational trifft.

Die jüngsten Erkenntnisse aus der modernen Hirnforschung zeigen jedoch ein völlig anderes Bild. Nach der modernen Hirnforschung gibt es den rationalen und bewussten Kunden nicht.

Die moderne Hirnforschung entdeckte das sogenannte limbische System. Das limbische System ist eine Region im Gehirn, in der Emotionen im Unterbewusstsein entstehen. Die gewonnene Erkenntnis der Hirnforschung ist dabei fast revolutionär: 70 – 80% aller Entscheidungen werden in Sekundenschnelle und völlig unbewusst getroffen. Die Annahme ein Mensch würde rational reagieren, vergleichen und sich dann bewusst für oder gegen etwas entscheiden, wurde von der Hirnforschung widerlegt. Nach ihren Erkenntnissen sind nur Informationen, die eine positive Emotion im limbischen System entstehen lassen, entscheidungsrelevant. Dies geschieht jedoch völlig unbewusst.

Es stellt sich daher die Frage, wie es gelingt, im Unterbewussten positive Emotionen entstehen zu lassen, denn nur diese sind entscheidend. Negative Emotionen merkt sich das Gehirn nicht. Die weiterführenden Untersuchungen ergaben, dass eine positive Emotion entsteht, wenn die persönliche Motivstruktur angesprochen wird.

Beispielsweise spricht die Werbung von BMW „Freude am Fahren“ besonders diejenigen Autofahrer an, bei denen die Motivkategorie Erregung dominant ist. „Das Beste kennt keine Alternative“ von Mercedes hingegen, betont die Motivkategorie Status.

Im IFM Seminar Neuromarketing erfahren Sie, wie Sie die Erkenntnisse aus der Hirnforschung für Ihr Marketing nutzen können. Hierzu erhalten Sie eine umfassende Einführung in die Grundlagen der Gehirnforschung und einen dezidierten Einblick in die für das Marketing relevanten Erkenntnisse. Nachdem Sie die vier persönlichen Motivkategorien (Erregung, Status, Sicherheit, Autonomie) und die 16 Grundmotive für eine Kaufentscheidung kenngelernt haben, durchleuchten Sie gemeinsam mit dem IFM Dozenten den Verkaufsprozess. Dabei wird praxisbezogen erläutert, wie das Unbewusste Entscheidungen beeinflusst. Nach dem Seminar sind die Teilnehmer in der Lage, auf der Grundlage dieser Erkenntnisse Marketing- und Kommunikationsstrategien zu optimieren.

Das IFM Seminar Neuromarketing richtet sich an Mitarbeiter und Führungskräfte aus den Bereichen Marketing und Vertrieb.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.100,00 EUR (inkl. 19% MwSt. 1.309,00 EUR)
Ab 3 Teilnehmern aus einem Unternehmen gewähren wir einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis.

Für das zwei tägige Seminar am 28. bis 29.04.2015 in Frankfurt am Main sind noch frei Plätze buchbar. Weitere Informationen und eine detaillierte Seminarbeschreibung finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/marketing-und-pr/neuromarketing-426.html

Für ein unverbindliches Angebot über ein individuelles Firmenseminar sprechen Sie uns bitte an. Einen Überblick über unser Gesamtangebot finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/schulungen/seminare.html


Markenmanagement: Die konsequente Markenführung als Erfolgsfaktor

Veröffentlicht am Dienstag, den 24. Februar 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Der Begriff Markenmanagement, englisch Brand Management, steht für Markenführung als Gesamtheit aller getroffenen Strategien und Marketingmaßnahmen um eine Marke am Markt zu positionieren. Markenmanagement kann sich dabei auf das Unternehmen beziehen (sogenannte Dachmarke), auf eine Produktgruppe (Familienmarke oder Rangemarke) oder auf ein Produkt / eine Dienstleistung (Einzelmarke).

Mit diesem Begriff sind nicht die Schutzrechte gemeint. Unabhängig davon, ob sich die Markenbildung auf das Unternehmen oder ein bestimmtes Produkt bezieht, geht die Markenbildung über das funktionale Leistungsversprechen hinaus.

Prof. Dr. Heribert Meffert, 34 Jahre Leiter der Universität Münster und Inhaber des ersten Marketing-Lehrstuhl Deutschlands, schreibt hierzu: „Die Marke ist dabei das Ergebnis einer Vielzahl über einen längeren Zeitraum durchgeführter Marketingmaßnahmen und der sich hieraus ergebenden Erfahrungen der Konsumenten. Der Managementprozess der Planung, Koordination und Kontrolle dieser Maßnahmen kann als Markenführung bezeichnet werden.“

Der Markenbildung wird ein hoher Effekt für den Unternehmenserfolg beigemessen.
Erfolgreicher Markenbildung führt zu erhöhter Kundentreue, verkürzt die Kaufentscheidung, reduziert die Preissensibilität und ist Ursache für die bewusste oder unbewusste Weiterempfehlungsbereitschaft der Konsumenten (Der Kunde als Markenbotschafter).
Dieser „added value“ unterscheidet die Marke von der Nicht-Marke und ist Ergebnis einer erfolgreichen Markenführung.

Die hohe Misserfolgsquote von Produkteinführungen – in der Literatur werden Zahlen um die 80 % genannt – und der zunehmende Konkurrenzdruck durch Globalisierung und Internationalisierung sowie Austauschbarkeit von Produkten und Dienstleistungen erklärt, warum Markenstrategien eine große Bedeutung beigemessen wird. Ein erfolgreiches Markenmanagement ist somit ein wichtiger Beitrag zum langfristigen Unternehmenserfolg.

Das IFM Seminar Markenmanagement beginnt mit der begrifflichen Einordnung. Der Dozent erläutert den Unterschied zum Marketing und die notwendige Trennung von Markenmanagement und Marketing. Es wird erläutert, warum die erfolgreiche Einführung eines Markenmanagements davon abhängt, dieses als integrativen, funktionsübergreifenden Bestandteil der Unternehmensführung zu begreifen. Im Anschluss stellt der IFM Dozent die Methoden, Techniken und Werkzeuge für ein wachstumsorientiertes Markenmanagement dezidiert vor. Anhand von vielen verschiedenen Erfolgsbeispielen erfahren die Teilnehmer, wie das Wechselspiel der unterschiedlichen Markenelemente, wie Markenname, Logo, Form, Schlüsselbild, Schrifttyp und Schlüsselbegriff, die Positionierung und den Markenwert aufbaut. Die Teilnehmer erfahren, wie das Marketing die operative Abwicklung der strategischen Vorgaben der Markenführung übernimmt und welche Vertriebsentscheidungen einen Einfluss auf die Markenbildung haben. Die inhaltliche Abrundung bildet der Themenblock „Lebenszyklus einer Marke“. Hier werden die Themen Markenverschleiß, Markenwiederbelebung und relativer und absoluter Markentod behandelt.
Das IFM  Seminar „Markenmanagement“ wird an allen sechs Seminarzentren, Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg, Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main und Düsseldorf, sowie als individuelles Firmenseminar angeboten.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.100,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.309,00 EUR)
Ab 3 Teilnehmern aus einem Unternehmen gewähren wir einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis.

Weitere Informationen mit einer genauen Beschreibung des Seminarinhalts finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/marketing-und-pr/markenmanagement-664.html

Bei Fragen und dem Wunsch nach einem Angebot zu einem Inhouse Seminar, nutzen Sie bitte unsere Kontaktformular, schreiben uns oder rufen einfach an. Alle wichtigen Kontaktdaten finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/kontakt.php

Für das Seminar am 13.03.2015 in Potsdam sind noch freie Plätze buchbar.


Betriebliches Gesundheitsmanagement: Gesundheit schafft Mehrwert

Veröffentlicht am Donnerstag, den 19. Februar 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist in vielen Unternehmen und Organisationen bereits fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Grund dafür ist nicht nur die gesetzliche Verpflichtung, abgeleitet aus dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und der gesetzlichen Vorschrift zum betrieblichen Wiedereingliederungsmanagement (BEM).

Betriebliche Gesundheitsförderung lohnt sich in vielfacher Hinsicht auch für kleinere und mittlere Unternehmen. Neben dem finanziellen Vorteil durch Verringerung von Fehlzeiten, krankheitsbedingten Produktionsausfällen und Senkung der Kosten für Vertretung und Mehrarbeit von Kollegen, steigert betriebliches Gesundheitsmanagement auch die Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterbindung.

Dies belegen zahlreiche Studien. Der errechenbare Return on Investment (ROI) aus den Kosteneinsparungen liegt zwischen 1 zu 2,5 und 1 zu 4,8 bis 10,1.
Darüber hinaus ist eine motivierende Wirkung aus der Sicht des Mitarbeiters nachgewiesen. Gesundheitsmanagement erhöht die Leistungsfähigkeit des Einzelnen, reduziert die Wechselwilligkeit und erhöht die Mitarbeiterbindung. Zusätzliche positive Effekte hat ein BGM auf das Personalmarketing und das Recruiting neuer qualifizierter Mitarbeiter.

Dies allein liefert genug Gründe zur Implementierung und Integration eines betrieblichen Gesundheitsmanagement. Zusätzlich verbesserte das Ministerium für Gesundheit noch die positive Kosten-Nutzen-Bilanz von BGM. Der im Dezember 2014 verabschiedete Gesetzentwurf für das Präventionsgesetz sieht eine Verdopplung der gesetzlichen Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung ab 2016 vor. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe setzt mit dem Gesetzentwurf den klaren Schwerpunkt auf die Förderung der Prävention im Betrieb. Gesundheit soll gefördert und Krankheit somit proaktiv vermieden werden.

Bleibt die Frage, welche Methoden und Instrumente zur Verfügung stehen und welche organisatorischen Strukturen geschaffen werden sollten, um ein funktionierendes und effizientes betriebliches Gesundheitsmanagement im eigenen Unternehmen aufzubauen.

Das zweitägige IFM Seminar „Betriebliches Gesundheitsmanagement„ vermittelt den Teilnehmern das notwendige Wissen, um als betrieblicher Gesundheitsmanager das eigene Unternehmen bei der Einführung von BGM zu beraten. Nach der begrifflichen Einordnung und Darstellung der Unterschiede zwischen betrieblicher Gesundheitsförderung und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, wird der Weg von der Gesundheitsförderung zum BGM dargestellt. In diesem Zusammenhang werden wichtige Aspekte wie Führungskultur, Work-Life-Balance, Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf und altersgerechte Arbeit intensiv besprochen. Für die Umsetzungen werden praxiserprobte Methoden und Instrument vorgestellt.
Nach Besuch des Seminars sind die Teilnehmer in der Lage, ein betriebliches Gesundheitsmanagement aufzubauen und verantwortungsvoll zu leiten beziehungsweise ein bestehendes BGM zu optimieren.

Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeiter der Geschäftsführung, Personalverantwortliche, Fach- und Führungskräfte sowie an den Betriebsrat von Unternehmen. Mehr Informationen erhalten Sie direkt unter http://www.ifm-business.de/seminare/gesundheitsmanagement/betriebliches-gesundheitsmanagement-588.html.


Diversity Management - Mitarbeitervielfalt für den langfristigen Unternehmenserfolg

Veröffentlicht am Donnerstag, den 12. Februar 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Diversity Management (DiM) basiert auf der vorurteilsfreien Wertschätzung aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Was in den 60er Jahren in US Amerika mit der Debatte über die Chancengleichheit für Frauen oder Menschen mit anderer Hautfarbe begann, ist für Unternehmen der Gegenwart ein erfolgsrelevanter Aspekt geworden.

Frau A.-C. Grohnert, Vorstandsvorsitzende des Vereins Charta der Vielfalt e.V. schrieb hierzu: „Innovation kann nur dann entstehen, wenn Vielfalt nicht als Bürde, für die es spezielle Maßnahmen gibt, sondern als Chance bewertet wird, durch die alle Mitarbeiter/innen ihr Potenzial einbringen und leben können.“

Der Verein Charta der Vielfalt e.V. entstand aus einer bereits 2006 gegründeten deutschen Unternehmensinitiative, die eine unternehmerische Organisationsstruktur zum Ziel hat, welche offen gegenüber allen Menschen ist - sind sie auch noch so unterschiedlich.
Mehr als 2.000 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen haben die Charta der Vielfalt bereits unterzeichnet.

Diversity Management überträgt die Erkenntnis aus dem Teammanagement auf die Unternehmensebene. Beim Teambuilding hat sich gezeigt, dass heterogene Teams erfolgreicher sind als homogene, da durch ihre Vielfältigkeit ein sich gegenseitig fördernder Effekt entsteht.
Auf Organisationsebene können demzufolge so viele Instrumente des Diversity-Managements existieren, wie es Unterscheide bei den Mitarbeitern gibt. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beschränken sich dabei nicht nur auf die Aspekte der gesetzlich vorgeschriebenen Gleichbehandlung (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, AGG). Dieses Gesetz zur Antidiskriminierung umfasst  die sogenannte innere Dimension von Diversity: Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Religion und Weltanschauung, ethnische Zugehörigkeit und physische Fähigkeiten.

Das DiM ergänzt diese durch Elemente der äußeren Dimension (beispielsweise Familienstand, Berufserfahrung, Ausbildung), sowie der organisatorischen Dimension (z.B. Betriebszugehörigkeit und Managementstatus). Diversity Management kann aber auch Frauenförderung sein (Geschlechter- Diversity), Flexibilisierung der Arbeitszeit für Eltern (Familienstand-Diverstity) oder Mitarbeiterbindung für ältere Kollegen/innen (Alters-Diversity). Ebenso gehören Work-Life-Balance Konzepte oder der Aufbau interkultureller Kompetenz zum DiM.

Um der Komplexität, Instrumentenvielfalt und strategischen Bedeutung von DiM Rechnung zu tragen, bietet das IFM zu diesem Thema ein Grundlagen- und ein Aufbauseminar an.

In dem IFM-Seminar „Diversity Management - Grundlagen“ erhalten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Einsatzmöglichkeiten und Handlungsfelder von DiM. Sie erfahren, wie entsprechende Instrumente in die eigene Personal- und Organisations-entwicklung integriert werden können.

Das eintägige Seminar „Diversity Management – Aufbau“ vertieft einzelne Aspekte und geht dezidiert auf den Bereich Datenermittlung und Controlling ein.

Für das zweitägige Seminar „Diversity Management – Grundlagen“ sind im Seminarzentrum Berlin Prenzlauer Berg, vom 10.03. bis 11.03.2015 noch freie Plätze buchbar.

Eine vollständige Auflistung aller Seminarzentren und Termine, die Beschreibung der Seminarinhalte, sowie die Möglichkeit zur Onlinebuchung finden Sie für „Diversity Management - Grundlagen“ hier und für „Diversity Management – Aufbau“ hier.

Für ein individuelles Angebot im Rahmen eines Inhouse Seminar wenden Sie sich bitte direkt an uns. Kontakt


Der betriebliche Datenschutz - weit mehr als die Benennung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten

Veröffentlicht am Dienstag, den 3. Februar 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Datenschutz ist ganz allgemein das Recht eines jeden Einzelnen auf die informationelle Selbstbestimmung.

Ob im Privaten oder im Beruf, der Bürger soll davor geschützt werden, dass seine personenbezogenen Daten ohne sein Wissen und ohne seine Genehmigung an Dritte weitergeben werden.

Das deutsche Datenschutzgesetz baut dabei auf die zweistufige Kontrolle. Die Aufsichtsbehörden überwachen die Einhaltung der Datenschutzvorschriften. Der betriebliche Datenschutzbeauftragte übernimmt die zweite Stufe und überwacht die Einhaltung der Vorschriften im Unternehmen.

Dabei ist die Größe des Unternehmens, respektive die Anzahl der Mitarbeiter, unerheblich. Sobald ein Unternehmen „geschäftsmäßig“ personenbezogene Daten erhebt oder verarbeitet, ist es durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verpflichtet, einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Erfolgt keine Benennung kann dies mit einem Bußgeld bis zu 50.000,- Euro geahndet werden.

Diese Bestellung zum Beauftragten für den Datenschutz (DSB) muss zwingend schriftlich erfolgen. Zusätzlich muss die Geschäftsleitung vor der Bestellung prüfen und dokumentieren, ob und dass der Kandidat über die erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit verfügt.

Mit der Benennung eines DSB ist die Geschäftsleitung jedoch nicht aus der Haftung entlassen. Festgestellte Verstöße beim betrieblichen Datenschutz sind nicht vom betrieblichen Datenschutzbeauftragten zu verantworten. Die alleinige Verantwortung trägt die Geschäftsleitung des Unternehmens. Hier sind bei Verstößen Ordnungsgelder bis zu 300.000,- Euro möglich.

Laut § 4 f Abs. 2 Satz 1 BDSG darf nur ein Mitarbeiter, der über die erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit verfügt, zum Beauftragten für den Datenschutz (DSB) bestellt werden.
Diese sehr allgemeine Formulierung ist im November 2010 vom Düsseldorfer Kreis (die oberste Aufsichtsbehörde für den Datenschutz im nicht-öffentlichen Bereich) verschärft worden.

Das IFM Seminar „Der betriebliche Datenschutzbeauftragte“ wird von erfahrenen Juristen geleitet und vermittelt den Teilnehmern alle notwendigen Kenntnisse über den Aufgaben- und Verantwortungsbereich des Datenschutzbeauftragten.

Nach dem Themenkomplex Pflichten des DSB wird der thematische Bogen zu seinen Rechten gespannt. Die Seminarteilnehmer erhalten Schritt für Schritt eine Übersicht über das gesamte Aufgabenspektrum des DSB. Zu diesem zählen u.a. die Prüfung von Verträgen mit Dienstleistern, der Entwurf von Betriebsvereinbarungen und Unternehmensrichtlinien sowie die Erteilung von Auskünften an entsprechende Behörden.

Das Seminar ist für alle Personen geeignet, die sich anlässlich der Benennung zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten die erforderliche Fachkenntnis aneignen möchten und grundlegende Informationen über die Aufgaben, Pflichten und Rechte des DSB benötigen.

Für das IFM Seminar am Seminarstandort Berlin, Prenzlauer Allee 180, sind für das Tagesseminar am 26.02.2015 noch freie Plätze buchbar.

Für weitere Information sowie die Möglichkeit der Online Buchung klicken Sie bitte hier: http://www.ifm-business.de/seminare/datenschutz/der-betriebliche-datenschutzbeauftragte–358.html

Für ein unverbindliches Angebot über ein individuelles Firmenseminar sprechen Sie uns bitte an. Einen Überblick über unser Gesamtangebot finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/schulungen/seminare.html


Führen mit Zielen: Ein herausforderndes und motivierendes Arbeitsumfeld durch zielorientiertes Management schaffen

Veröffentlicht am Dienstag, den 27. Januar 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Friedrich Nietzsche gab den Ratschlag, man solle nach dem Mond zielen, um wenigstens zwischen den Sternen zu landen.

Ob dieser Vorschlag, sich möglichst hohe Ziele zu setzen, für die zielorientierte Unternehmens- und Mitarbeiterführung hilfreich ist, mag bezweifelt werden. Im Berufs- wie im Privatleben bewahrheitet sich die These, dass unerreichbare Ziele eher eine demotivierende Wirkung haben und zu Unzufriedenheit, Frustration oder gar innerer Kündigung führen können.

Allerdings bringt auch das Gegenteil nicht den gewünschten Effekt: Wer gar keine oder zu niedrige Ziele formuliert, kann bestehende Potenziale bei Mitarbeitern nicht ausschöpfen. Ziele sind daher für den Mitarbeiter wie auch für den Unternehmenserfolg gleichermaßen bedeutsam.
In diesem Kontext kommt dem Führungsinstrument „Zielvereinbarung“, die Leistungen messbar und nachvollziehbar machen, eine besondere Bedeutung zu. Dabei sollen die Ziele grundsätzlich positiv und entsprechend der sogenannten SMART-Regel formuliert sein. SMART steht als sogenanntes Akronym für Specific, Measurable, Accepted, Realistic, Timely. Dies bedeutet, dass jedes Ziel stets spezifisch (genau), messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert (mit Zeitbezug) formuliert sein sollte. Schon die erste Forderung „spezifisch“ kann in der Umsetzung eine Herausforderung sein. Das Ziel soll nämlich eindeutig, konkret und präzise formuliert sein, eine klare Zuordnung der Verantwortung beinhalten und besonders entscheidend: sicherstellen, dass alle Mitarbeiter dasselbe darunter verstehen. Es darf also kein Interpretationsspielraum bestehen. Der Forderung, ein Ziel messbar zu machen, wird in der Regel durch Kennzahlen entsprochen. Wird beispielsweise vereinbart „sich mehr anzustrengen“, widerspricht dies der SMART-Regel. Wird eine Steigerung der täglichen telefonischen Kundenkontakte von 10 auf 12 vereinbart, ist dieses Ziel eindeutig und messbar formuliert. Realistisch wird ein Ziel, indem zeitliche Freiräume – gegebenenfalls durch Abgabe anderer Aufgaben - geschaffen werden, damit die zusätzliche Arbeit auch leistbar ist. Last but not least, muss der Mitarbeiter die Sinnhaftigkeit des Ziels akzeptieren und den Willen zu dessen Erreichung haben, also motiviert sein.

Die Zielvereinbarung ist freilich nur der erste Schritt. Während des gesamten Umsetzungsprozesses ist eine laufende Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeiter wichtig und notwendig. In diesem Zusammenhang sollten regelmäßig Zwischenziele oder auch Meilensteine überprüft werden. Bei Zielabweichungen kann dann rechtzeitig mit entsprechenden Maßnahmen gegengesteuert werden. Das Mitarbeitergespräch und die Integration von Karriere- oder Laufbahnplanung sowie gezielte Förderprogramme für Mitarbeiter vervollständigen das Management-Tool „Führen mit Zielen”.

In dem IFM-Seminar erlangen die Teilnehmer praxisrelevantes Wissen über den theoretischen Ansatz von Führung mit Zielen sowie einen umfassenden Einblick in wirksame Methoden und erprobte Instrumente. Nach dem Seminar sind die Teilnehmer in der Lage, durch zielorientiertes Führungsverhalten, Mitarbeiter und Teams zum Erfolg zu befähigen und zu motivieren.
Das Seminar „Führen mit Zielen“ ist von dem IFM-Fachdozent speziell für Führungskräfte konzipiert, die ihr bestehendes System überprüfen möchten oder planen, ein herausforderndes und motivierendes Arbeitsumfeld mit zielorientiertem Management in ihrem Unternehmen zu etablieren.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.200,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.428,00 EUR).
Dieses Seminarthema bieten wir auch bundesweit als individuelles Firmenseminar an.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/f%C3%BChrungskompetenzen/fuehren-mit-zielen-330.html


Bilanzanalyse Kompakt: Kennzahlen des Jahresabschlusses lesen und richtig interpretieren können

Veröffentlicht am Freitag, den 16. Januar 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Die Jahresabschlussanalyse oder Bilanzanalyse untersucht den Jahresabschluss eines Unternehmens und errechnet spezifische Kennzahlen, um eine Aussage über seine wirtschaftliche Lage treffen zu können.

Der Jahresabschluss ist der rechnerische Abschluss eines kaufmännischen Geschäftsjahres bestehend aus der Bilanz des Unternehmens sowie der Gewinn- und Verlustrechnung. Den Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften ergänzt ein Anhang und, wenn gesetzlich erforderlich, der Lagebericht.

Die Definition der Bilanzanalyse zeigt gleichzeitig auch seine Grenzen auf: Es stehen, im Gegensatz zur Betriebs- oder Unternehmensanalyse, keine interne Daten wie beispielsweise aus der Kostenrechnung und dem Controlling, zur Verfügung.

Sowohl externe als auch interne Personengruppen nutzen die Bilanzanalyse als Informationsquelle. So haben potentielle Investoren wie Banken, Aktionäre und andere Geldgeber einen hohen Informationsbedarf in Bezug auf die wirtschaftliche Lage eines Betriebes. Gläubiger verwenden die Bilanzanalyse zur Risikoeinschätzung. Wettbewerber nutzen sie, um die eigene Marktstellung im Konkurrenzvergleich zu bewerten. Dem eigenen Management dient die Bilanzanalyse als Vorbereitung für eine umfassende Unternehmensbewertung.

Unabhängig vom spezifischen Zweck und Erkenntnisziel - die Bilanzanalyse als Mischung aus Berechnungs- und Messungsgrundlagen, ist als Informationsquelle nur dann sinnvoll nutzbar, wenn das notwendige Know-how über Struktur, Methoden und Grenzen der Bilanzanalyse vorhanden ist.
Der Jahresabschluss ist eine Stichtags-Momentaufnahme mit Daten der Vergangenheit. Die Rückwärtsbetrachtung kann demzufolge nicht uneingeschränkt in die Zukunft übertragen werden. Auch kann eine Bilanz legale - durch bilanzpolitische Spielräume des HGBs - wie illegale Manipulationen enthalten. Und schließlich fehlen, wie bereits oben erwähnt, wichtige zusätzliche interne Daten, die Abweichungen erklären können.

Das IFM Seminar „Bilanzanalyse – Kompakt“ gibt den Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die Grundlagen der Bilanzanalyse, der Aufbereitung der Informationsgrundlagen sowie den Arten und Methoden der Bilanzanalyse.

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern die notwendigen Kenntnisse zu vermitteln, die sie dazu befähigen, eine Bilanzanalyse in ihrer Aussagekraft zu bewerten, richtig zu interpretieren und die korrekten Schlüsse daraus zu ziehen. Hierzu beginnt der Fachdozent mit einer umfassenden Erläuterung zum Aufbau und zur Struktur eines Jahresabschlusses mit den Bestandteilen Vermögen, Schulden und Eigenkapital, Gewinn und Liquidität. Danach geht er auf die Indikatoren der Wertschöpfungsstruktur (Umsätze, Erträge, Kosten) ein, um dann den Bogen zu den spezifischen Kennzahlen der Liquiditäts-, der Profitabilitäts- und der Rentabilitätsanalyse zu spannen. In diesem Abschnitt werden alle relevanten Kennzahlen wie beispielsweise die Eigenkaitalquote und Basel II (d.h. die Gesamtheit der Eigenkapitalvorschriften), Gewinn vor und nach Steuer (EBIT, EBITDA), der Return on Investment (ROI) und entsprechende Berechnungsschemata der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung e.V. (DVFA) erläutert.

Den Abschluss des Seminars bildet die vergleichende Gegenüberstellung der Perspektiven von kapitalmarktorientierten zu gläubigerorientierten Betrachtung. Dabei werden hilfreiche Hinweise zu den Gestaltungsspielräumen von Bilanzen und dem damit entstehenden Verschleierungspotenzial gegeben.

Für das zweitägige Seminar vom 12.02. bis zum 13.02.2015 sind in unseren Seminarzentren Hamburg, sowie Frankfurt am Main noch freie Plätze buchbar.
Weitere Termine und Seminarzentren sowie eine ausführliche Inhaltsbeschreibung des IFM Seminars finden Sie auf unserer Seite http://www.ifm-business.de/seminare/rechnungswesen-und-controlling/bilanzanalyse-kompakt-634.html

Für ein unverbindliches Angebot zu einem Firmenseminar wenden Sie sich bitte direkt an uns.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.200,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.428,00 EUR)
Ab 3 Teilnehmern aus einem Unternehmen gewähren wir einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis.


Wertemanagement: Die Bedeutung von Shared Value für den Unternehmenserfolg

Veröffentlicht am Donnerstag, den 8. Januar 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

“Wenn es einen Begriff gibt, über den jeder sprechen sollte …. dann ist das der Begriff Verantwortung. Verantwortung ist der Schlüsselbegriff für die Zukunft der Welt”. Kofi Annan, Johannesburg 2002

Verantwortung ist somit das Schlüsselwort im Rahmen der Unternehmenskultur. Entsprechend des Wertemanagementgedankens tragen Unternehmen zusätzlich zu der Verantwortung für den eigenen Unternehmenserfolgs (shareholder value), eine gesellschaftliche Verantwortung (stakeholder value). Wertemanagement ist Nachhaltigkeit, Ökologie, Eigenverantwortung und Tradition und geht über die unternehmerische soziale Verantwortung, dem Corporate Social Responsibility (CSR), hinaus.

Dass die Umorientierung des Managements und der Unternehmenskultur in Richtung Wertemanagement zum Unternehmenserfolg beiträgt, belegen zahlreiche Unternehmen, die sich diesem Thema intensiv widmen.

Der Babykost-Hersteller HIPP, weltweit größter Verarbeiter von biologischen Rohstoffen, bekennt sich schon lange zu seiner sozialen Verantwortung und einem Wertemanagement. Claus Hipp, Geschäftsführers des Familienunternehmens, betont, dass er den nachfolgenden Generationen keine unlösbaren Probleme hinterlassen möchte – weder ökologisch noch materiell.
In Zeiten austauschbarer Produkte übernehmen kommunizierte und gelebte Werte die Funktion von Alleinstellungsmerkmalen. Diesen Zusammenhang von guten Verkaufszahlen und Wertemanagement zeigte 2010 die „Good Purpose“–Studie. 47 % der deutschen Verbraucher gaben dabei an, bei gleicher Qualität zu dem Produkt zu greifen, dessen Hersteller sich sozial engagiert und ökologisch nachhaltig handelt. Tatsächlich sind die Konsumenten sogar bereit, dafür einen bis zu fünf prozentigen Preisaufschlag zu akzeptieren.
Im Bereich des Personalmanagements hat ein gelebtes Wertemanagement positiven Einfluss beim Personalrecruiting sowie bei der Mitarbeiterbindung.

Doch wie entsteht ein gelebtes Wertemanagement? Wie wird ein Wertesystem zu einem Bestandteil der eigenen strategischen Organisationsentwicklung?

Antworten auf diese Fragen erhalten die Teilnehmer im IFM-Seminar „Wertemanagement“. Nach einer Einführung in die Thematik mit Begriffsdefinitionen und der Abgrenzung zum Compliance Management erfahren die Teilnehmer mehr zu dem sogenannten Werteviereck bestehend aus den Leistungswerten, Kommunikationswerten, Kooperationswerten und moralischen Werten. Nach der Gegenüberstellung von statischen zu dynamischen Wertesystemen, geht der Dozent intensiv auf die Bedeutung des Wertemanagements für Veränderungsprozesse ein. Es werden dabei ausführlich die unterschiedlichen Phasen und die jeweiligen besonderen Herausforderungen besprochen.
Den Teilnehmern wird anhand von Best-Practice Beispielen vermittelt, wie sich eine zeitgemäße Wertekultur positiv auf die Wettbewerbsposition sowie das Personalmarketing auswirkt.
Nach dem Seminar sind die Teilnehmer in der Lage, ein Wertesystem in Ihrem Unternehmen zu implementieren oder ein bestehendes Wertesystem strategisch weiterzuentwickeln.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.300,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.547,00 EUR)
Sie können das Seminar in allen sechs Seminarzentren buchen. Für das Seminar am 19.03. - 20.03.2015 in Frankfurt sind noch Plätze buchbar.

Dieses Seminarthema bieten wir Ihnen auch bundesweit als individuelles Firmenseminar an. Gerne erstellen wir Ihnen dazu ein unverbindliches Angebot. Sprechen Sie uns an.

Weitere Seminarinformationen finden Sie unter
http://www.ifm-business.de/seminare/organisationsmanagement/wertemanagement-769.html