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Personalrecruiting: Methoden und Instrumente für erfolgreiche Personalbeschaffung

Veröffentlicht am Donnerstag, den 2. Juli 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels ist in jüngster Zeit häufig vom “War of Talents“ die Rede. Hinter dem bildhaften Begriff verbirgt sich die Tatsache, dass Arbeitgeber mittlerweile um Top-Fachkräfte hart im Wettbewerb stehen. Der Wandel zum Arbeitnehmermarkt hat das Personalrecruiting, (auch gleichbedeutend mit Personalbeschaffung) um Employer Branding und Personalmarketing erweitert. So dient das Employer Branding dem Aufbau einer Arbeitgebermarke auf der strategischen Ebene. Das Personalmarketing richtet sich gezielt an die aktuellen Bedürfnissen und Erwartungen der potenziellen Mitarbeiter.

Das Personalrecruiting im engeren Sinn hat die konkrete Stellenbesetzung als Ziel. Kernaufgabe ist die quantitative und qualitative Versorgung des Unternehmens mit Arbeitskräften entsprechend des Personalbedarfs.

Der Recruitingprozess selbst ist in drei Abschnitte unterteilt. Der erste umfasst das Erstellen des Anforderungsprofils basierend auf der Stellenbeschreibung. Er findet in der Regel in Absprache mit der jeweiligen Fachabteilung statt. Die zugrunde gelegte Stellenbeschreibung beinhaltet die personenneutrale schriftliche Beschreibung der Aufgaben, Kompetenzen und Pflichten (auch Arbeitsplatzbeschreibung oder engl. job description). Der zweite Abschnitt umfasst alle Aktionen im Zusammenhang mit der Stellenausschreibung. Der dritte Abschnitt, betrachtet den gesamten Auswahlprozess inklusive der Personalauswahlinstrumente.

Insbesondere die Bereiche Stellenausschreibung und Personalauswahlinstrumente sind im Begriff haben sich bereits stark gewandelt.

So ist beispielsweise die Wahl des richtigen Mediums für eine Stellenausschreibung eine erfolgsrelevante Entscheidung. Das Internet sowie die Sozialen Medien haben die Ansprachemöglichkeiten erweitert und gleichzeitig den Raum für Individualisierung (und damit mehr Zielgruppengenauigkeit) geschaffen. Galt es früher als ausreichend, ein Standardinserat in ein oder zwei Printmedien zu schalten, wird heute nach Berufsgruppe, Alter und Vorlieben differenziert. In diesem Zusammenhang kommt den Sozialen Medien und Netzwerken bei der Personalsuche eine zunehmende Bedeutung zu (Social Recruiting).

Erkennbar sind auch Veränderungen bei den Auswahlinstrumenten. Die Delphie Studie des Harvard Business Managers mit dem Titel „Recruiting im Jahr 2020“ (2012 veröffentlicht) zeigt, dass neue Auswahlkriterien Einfluss auf die Auswahlverfahren nehmen. So treten anstelle von Noten, bisherige Erfahrung sowie „lückenloser“ Werdegang zunehmend Begabung, Interessen, Motive.

Das IFM-Seminar „Personalrecruiting“ vermittelt den Teilnehmern profundes Wissen über die wichtigsten Methoden und Techniken im Personalrecruiting.

Das Know-how wird praxisbezogen entlang des kompletten Recruitingprozesses vermittelt: Von der Erstellung eines Anforderungsprofils über die Stellenausschreibung bis hin zur Bewerberauswahl. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Seminars bildet das Thema Berwerberinterviews.

Nach Besuch des zweitägigen IFM-Seminars sind die Teilnehmer in der Lage, in ihrem Unternehmen Personalrecruiting-Aufgaben zu übernehmen, bzw. bestehende Prozesse zu optimieren.

Das Seminar wird in allen sechs Seminarzentren, Berlin Charlottenburg, Berlin Prenzlauer Potsdam, Hamburg, Frankfurt a.M. sowie Düsseldorf angeboten. Für die Seminare in Düsseldorf vom 23.07. bis 24.07.2015, sowie in Frankfurt am Main vom 14.09. bis 15.09.2015 sind noch Plätze frei.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Eventmanagement als Marketinginstrument

Veröffentlicht am Donnerstag, den 25. Juni 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Der Begriff “Event“ kommt aus dem Englischen und steht für Veranstaltung oder Ereignis. Im Zusammenhang mit Marken- oder Unternehmenskommunikation steht dieser Begriff für eine herausfordernde und komplexe Managementaufgabe, die profundes Know-how in den Bereichen Strategie- und Konzeptentwicklung, Projektmanagement sowie Vertragsrecht erfordert. So verstehen wir unter Eventmanagement die zielgerichtete, systematische Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle von Veranstaltungen, bei der die Veranstaltung selbst, ein Marketinginstrument im Rahmen des Marketing-Mix ist.

Damit steht im professionellen Eventmanagement die Frage nach der übergeordneten Kommunikationsstrategie der Marke beziehungsweise des Unternehmens an erster Stelle. Im Rahmen der Konzeptentwicklung wird zunächst die Frage gestellt, ob und an welcher Stelle das Kommunikationsmittel „Event“ die definierten Marketing- und Kommunikationsziele unterstützen kann. Generell liegen die Vorteile von Veranstaltungen in ihrer ausgeprägten Emotionsstärke und in der hohen Aufmerksamkeits- und Erinnerungswirkung. Grundsätzlich kann ein Event als absatzpolitisches Instrument, als meinungsbildungsfördernde Maßnahme oder als Fördermittel der internen Unternehmenskommunikation eingesetzt werden. Diese Differenzierung liefert erste Hinweise auf die Zielgruppe, welche im weiteren Planungsverlauf präzisiert wird. So wird die Art der Ansprache und die Inszenierung darauf ausgerichtet, welche Zielgruppe angesprochen werden soll: Geschäftliche Kunden (B2B), Endverbraucher (B2C), Meinungsführer oder -macher, die eigenen Mitarbeiter oder die breite Öffentlichkeit.

Eine weitere Anforderung an zielgerichtetes und systematisches Eventmanagement ist die Ermittlung von Kennzahlen, um die Zielerreichung überprüfen und eine Kosten-Nutzen-Bewertung vornehmen zu können. Hierzu werden qualitative wie auch quantitative Messgrößen definiert. Beispielsweise kann im Falle eines öffentlichen Sponsoring-Events die Berichterstattung in den Medien eine mögliche Kennziffer sein; bei einem Messe- und Ausstellungs-Events das Auftragsvolumen, oder die Resonanz in den Sozialen Medien.

In diesem Seminar lernen Sie, Veranstaltungen mit Blick auf deren strategische Zielsetzung zu planen und zu realisieren. Es werden die Grundlagen einer erfolgreichen Veranstaltungs-organisation ebenso vermittelt, wie die relevanten betriebswirtschaftlichen Grundlagen. Sie erhalten praxistaugliche Checklisten sowie umfangreich Informationen zu Best Practice-Beispielen. Abgerundet wird das zweitägige IFM-Seminar mit Informationen und Hinweisen zur vertragsrechtlichen Seite einer Eventdurchführung und den Besonderheiten, die sich bei der Beauftragung externer Dienstleister und Agenturen ergeben.

Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Marketing, Projektleiter und -manager, die für Konzeption, Planung und Durchführung von Events in Unternehmen verantwortlich sind, beziehungsweise diese Aufgabe perspektivisch übernehmen sollen.
Buchbar ist das IFM Seminar in allen sechs IFM Seminarzentren. Nähere Informationen zu den Terminen, der Seminargebühr sowie eine genaue Beschreibung der Wissensinhalte finden Sie hier.

Für den Termin 16.07. bis 17.07.2015 sind im Seminarzentrum Berlin Charlottenburg noch freie Plätze buchbar.


Vertriebscontrolling - Potentiale optimal nutzen und neue Märkte entwickeln

Veröffentlicht am Donnerstag, den 18. Juni 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Das Vertriebscontrolling liefert detaillierte Informationen zur effizienten Steuerung und Planung von Vertriebsaktivitäten. Dabei ist Controlling ausdrücklich nicht mit der Bedeutung von Kontrolle gleichzusetzen. Kontrolle beinhaltet eine Rückwärtsbetrachtung und dient vor allem der Fehlersuche und -analyse. Im Gegensatz dazu kommt dem Controlling die Managementfunktion zu, die Zukunft durch zielgerichtete Planung, Lenkung und Steuerung zu gestalten. Gleichzeitig bedeutet Vertriebscontrolling die Abkehr vom reinen Umsatzdenken. Seit dem Wandel der Märkte von Verkäufer- zu Käufermärkten sowie dem wachsenden (internationalen) Wettbewerbsdruck ist dies eine essentielle Bedingung für unternehmerischen Erfolg.

Gegenstand des Controllings ist das Sammeln, Aufbereiten und Analysieren von Daten zur Vorbereitung zielsetzungsgerechter Entscheidungen. Dabei wird, je nach zeitlichem Horizont, zwischen dem operativen und dem strategischen Vertriebscontrolling unterschieden.

Das operative Vertriebscontrolling hat einen eher kurzfristigen Horizont - üblicherweise ein Jahr. Die Vertriebsergebnisrechnung verwendet Kennzahlen wie Produkt- und Kundendeckungsbeiträge oder einen zu erreichenden Marktanteil in einem bestimmten Kundensegment. Das operative Vertriebscontrolling ist stark produktbezogen und steuert die Vertriebsmitarbeiter beziehungsweise die Vertriebsaktivitäten.

Das strategische Vertriebscontrolling hat einen mittel- bis langfristigen Horizont und bezieht andere unternehmerische Funktionsbereiche mit ein. So dient das strategische Vertriebscontrolling der Kontrolle und Planung übergeordneter Ziele wie z.B. der Zielerreichung von Vertriebskonzepten und Marketingstrategien sowie dem Aufbau neuer strategischer Geschäftsfelder.

Das IFM-Seminar „Vertriebscontrolling“ beginnt mit einer fundierten Einführung in die kostenrechnerischen Grundlagen, die Marketing- und Vertriebskennzahlen sowie die praxisrelevanten Kennzahlsysteme und Portfolio-Analysen. Im Anschluss erläutert der erfahrene Fachdozent ausführlich und praxisbezogen die Themen Ermittlung von Kennzahlen zur Kundenzufriedenheit, Anteil der Empfehlungskunden, relativer Marktanteil, ABC-Kundenanalyse, Break Even Point sowie das Balanced Scorecard-Modell. Entsprechend des Controlling-Prozesses folgt danach der Bereich der Zielbildung und des Soll-Ist-Vergleichs. Abschließend wird der Bogen zur Ursachenanalyse sowie der aktiven Steuerung und Entwicklung von Korrekturmaßnahmen gespannt.

Zielgruppe des zweitägigen IFM Seminars „Vertriebscontrolling“ sind Führungskräfte, Geschäftsführer, Vertriebsmitarbeiter, Vertriebsleiter, Key Account Manager und Vertriebscontroller. Auf Wunsch bieten wir dieses Seminar auch als individuelles Firmenseminar an.

Weitere Informationen, die Möglichkeit der Online Buchung, und alle IFM-Kontaktdaten
finden Sie hier:
http://www.ifm-business.de/seminare/einkauf-und-vertrieb/vertriebscontrolling-395.html

Für den Seminartermin 13.07. bis 14.07.2015 in unserem Seminarzentrum in Hamburg sind noch freie Plätze buchbar. Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.100,00 EUR (inkl. 19% MwSt. 1.309,00 EUR) und beinhaltet ein Teilnahmezertifikat, Schulungsunterlagen, Obst, Gebäck sowie Heiß- und Kaltgetränke.


Das Land Brandenburg hat das Förderprogramm für berufliche Weiterbildung neu geregelt.

Veröffentlicht am Mittwoch, den 17. Juni 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Die neue Weiterbildungsrichtlinie ist deutlich weiter gefasst als bisher und ist bis 2020 gültig.

Es können jetzt auch geringfügig Beschäftigte (sogenannte Minijobber) und Freiberufler eine finanzielle Förderung zur Weiterbildung erhalten.

Bedingung ist, dass der/die Erwerbstätige den Erstwohnsitz in Brandenburg hat und die Kosten der Weiterbildung den Betrag von 1000 Euro übersteigt.

Der Kreis der geförderten Unternehmen ist um Selbstständige, Vereine sowie Träger der Kinder- und Jugendhilfe erweitert worden.

Die wesentlichen Eckdaten des neuen Förderprogramms.

Für Unternehmen / Vereine / Träger der Kinder- und Jugendhilfe

  • Förderung bis zu 3.000 Euro pro Beschäftigten oder Ehrenamtlichen bis zu zweimal pro Kalenderjahr
  • Die anteilige Kostenübernahme variiert zwischen 50% bis 70% der tatsächlichen Kosten und ist abhängig von der Größe (Anzahl der Beschäftigten) des Unternehmens / Vereins.

Für Beschäftigte als Privatperson

Unabhängig vom Arbeitgeber und neu, auch geringfügig Beschäftigte, erhalten erwerbstätige Brandenburger und Brandenburgerinnen eine Förderung bis zu 70% der Weiterbildungskosten.

Hierzu muss mindestens 6 Wochen vor Beginn der Weiterbildung ein Bildungscheck beantragt werden und die Kosten der Weiterbildung muss höher als 1000 Euro sein. Einen Bildungscheck kann bis zu zwei Mal im Jahr beantragt werden.

Lassen Sie sich beraten.

Eine umfangreiche individuelle Beratung zum Förderprogramm des Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Brandenburg erhalten Unternehmen und Einzelpersonen bei folgenden Beratungsstellen:

Infobüro der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Tel.: 0331 660-2200
Fax: 0331 660-2400

Email Kontaktformular

Weiterbildungsberatung der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB)

Tel. 0331- 70445722

Online-Beratungsanfrage für Privatpersonen

Online-Beratungsanfrage für Unternehmen

WB Live-Chat


Prozessmanagement: Durch Geschäftsprozessmanagement (GPM) den Unternehmenserfolg sichern

Veröffentlicht am Mittwoch, den 10. Juni 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Das Prozessmanagement, oder auch Geschäftsprozessmanagement (GPM), ist eine Managementmethode zur zielorientierten Steuerung von Prozessen in Unternehmen.

Dabei wird die Frage “Wer macht was, wann, wie und womit?” (leider) häufig nur im Zusammenhang mit der Suche nach Kosteneinsparungspotential und Gewinnmaximierung gestellt. Geschäftsprozessmanagement dient jedoch weitergehenden erfolgsrelevanten Zielen, wie beispielsweise der Qualitätssteigerung, der Verringerung von Prozessfehlern oder der Standardisierung. Prozessmanagement ist zudem von großer Bedeutung in Bezug auf die Einhaltung von Gesetzen, Normen und individuellen Unternehmensrichtlinien. Schließlich kann die Einhaltung von Compliance-Regeln und Gesetzen nur überprüft werden, wenn die Prozesse in einem Unternehmen über die notwendige Transparenz verfügen.

Prozessmanagement setzt die Einführung einer gelebten Prozessorientierung im Unternehmen über alle Hierarchien und Funktionsbereiche voraus. Hierfür wird in den Unternehmen die vertikale funktionsorientierte Organisation aufgehoben. Die am Prozess beteiligten Mitarbeiter werden - unabhängig von Hierarchie und Funktionsbereich - aktiv und gleichberechtigt mit einbezogen und die oftmals über die Jahre entstandenen Struktur von Abteilungsdenken und Zuständigkeiten in den Hintergrund gedrängt. Kritische Größe ist das Prozessergebnis verbunden mit einer ausgeprägten Qualitätsverantwortung. Der Effekt und der Grund, warum Prozessmanagement in Zeiten globalen Wettbewerbsdrucks und wachsender Komplexität der Geschäftsmodelle zunehmend eingesetzt wird: die Rentabilitätssteigerung bei eindeutiger Kundenorientierung und die Fähigkeit schneller und flexibler auf Veränderungen reagieren zu können sowie durch permanente Qualitätsverbesserung sich gegenüber den Mitbewerber besser abgrenzen zu können.

Bei der Einführung eines Prozessmanagements sollten zunächst die existierenden Prozesse identifiziert, gegebenenfalls untereinander abgegrenzt und dokumentiert werden. Die Erhebung der Ist-Situation erfolgt durch Mitarbeiterbefragung, Interviews und Dokumentenstudium. Im Anschluss werden in der Analyse-Phase geeignete Kennzahlen ermittelt sowie der Prozess mittels eines Aktivitätsdiagramm visualisiert. Dem schließt sich die Bewertung und Optimierung an. Hierzu werden Soll-Prozesse entwickelt, Veränderungsvorschläge zusammengestellt und in Abstimmung mit den Beteiligten eingeführt. Wichtig ist es, die Geschäftsprozessoptimierung als kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) zu integrieren. Dazu sollte der Soll-Ist-Vergleich sowie die Suche nach weiteren Verbesserungsmöglichkeiten kontinuierlich erfolgen.

Im zweitägigen IFM-Seminar „Prozessmanagement“ erlernen die Teilnehmer, welche Methoden und Techniken zur Verfügung stehen, um Prozessmanagement erfolgreich im eigenen Unternehmen zu integrieren. Ziel ist, dass die Teilnehmer ein Verständnis für die Bedeutung klarer und nachvollziehbarer Prozessstrukturen entwickeln. Nach einer umfassenden Einführung in die Grundlagen erarbeiten die Seminarteilnehmer gemeinsam mit dem erfahrenen Fachdozenten die einzelnen Prozesselemente und bauen das notwendige Wissen auf um eigene Geschäftsprozesse unter Einbindung der Mitarbeiter zu optimieren und die Rentabilität steigern.

Für die Seminartermine 22.07. bis 23.07.2015 in Frankfurt am Main und vom 27. 07. bis 28.07.2015 in Düsseldorf, sind noch freie Plätze buchbar.

Weitere Termine und Seminarorte sowie eine detaillierte Inhaltsbeschreibung finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/prozess%E2%80%93-und-qualit%C3%A4tsmanagement/prozessmanagement-540.html


Social Media im B2B-Bereich erfolgreich einsetzen.

Veröffentlicht am Mittwoch, den 3. Juni 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Die Internetnutzung ist in den letzten Jahren entscheidend durch Social Media geprägt worden. Zur Recherche und Meinungsbildung vor einer Kaufentscheidung nutzen Millionen von Konsumenten schon fast routinemäßig die sozialen Netzwerke. Dabei ist es unerheblich, ob private Konsumabsicht die Informationssuche im Netz initiiert oder der Informationsbedarf berufsbedingt entstanden ist, beispielsweise als Einkäufer einer Beschaffungsabteilung. Folgerichtig haben sich bereits circa drei Viertel der deutschen Unternehmen (Quelle:  BITKOM)  „auf die eine oder andere Weise“ mit dem Thema Social Media auseinandergesetzt.

Während jedoch zahlreiche B2C-Unternehmen Social Media wie selbstverständlich in ihr Tagesgeschäft integriert haben, sind viele B2B-Unternehmen noch zögerlich oder engagieren sich, ohne vorher eine echte Social Media Strategie an der strategischen Gesamtausrichtung ihres Unternehmens erstellt zu haben. Dass B2B-Unternehmen Nachholbedarf haben, ist dem Umstand geschuldet, dass die Erfolgsmessung im B2B schwieriger ist. Hier zeigen Social Media-Kampagnen, im Gegensatz zum B2C-Kontext, oftmals keinen direkten (unmittelbaren) Zusammenhang zu höheren Verkaufszahlen. So wurde in der Vergangenheit häufig der Nutzen nicht erkannt.

Diejenigen, die sich frühzeitig engagiert haben, konnten zeigen: Social Media im B2B-Bereich leistet einen wichtigen Beitrag zur Neukundenakquisition, zur Kundenbindung, unterstützt die Innovationsfähigkeit und vermag die Produktqualität zu steigern. Mit dem richtigen Content dient Social Media der Darstellung von vorhandenem Technologie- und Wissensvorsprung und kann die eigene Produkt- sowie Servicequalität in Abgrenzung zum Wettbewerb hervorheben - in der Summe Maßnahmen, die zeitversetzt in Umsatz konvertieren.

Ganz praktisch stellt sich also die Frage, wie Social Media in welchen unternehmerischen Handlungsfeldern sinnvoll eingesetzt werden kann, wo Grenzen existieren und welche Besonderheiten im B2B zu berücksichtigen sind. Potentielle Handlungsfelder sind das Marketing, die Öffentlichkeitsarbeit / PR, der Vertrieb, Customer Service und das Recruiting / Personalmanagement. Auf die Frage des Wie? gibt es keine allgemeingültige Antwort. Es gibt jedoch Orientierungspunkte. Diese zu kennen und bewerten zu können, ist das Ziel des IFM Seminars „Social Media Marketing (SMM) im B2B“.

Zur Einführung lernen die Teilnehmer die verschiedenen Social Media Plattformen sowie deren Unterschiede in ihre Zielsetzungen kennen und untersuchen den spezifischen Nutzen aus der Perspektive eines B2B-Unternehmens. Danach werden Kenntnisse über die Prozessschritte und -inhalte zur Erstellung eines gut durchdachten Social Media Konzepts vermittelt.  Im Anschluss lernen die Teilnehmer, wie sie mit einem individuellem Mix an zielgruppenrelevanten Plattformen ihre Kundenbindung erhöhen, die Neukundenakquisition unterstützen und den Kundenservice ergänzen können. Den Abschluss bildet der Bereich Monitoring und Controlling für eine laufende Kosten-Nutzen-Darstellung anhand geeigneter Kennzahlen.

Zielgruppe des IFM Seminars sind Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Marketing, Kommunikation, Public Relations sowie Personal. Dieses Seminar bieten wir auf Wunsch auch als individuelles Firmenseminar an.

Weitere Informationen, die Möglichkeit der Online Buchung, und alle IFM Kontaktdaten
finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/marketing-und-pr/social-media-marketing-smm-im-b2b-822.html

Zusätzlich bieten wir zur Einführung in das Thema das eintägige Seminar „Social Media Marketing (SMM) – Überblick“ sowie das weiterführende zweitägige Seminar „Social Media Marketing (SMM) – Vertiefung“ an.


Agile Organisationsstruktur - die strategische Antwort auf eine zunehmende Marktdynamik

Veröffentlicht am Mittwoch, den 27. Mai 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Die zunehmende Dynamisierung der Märkte und die sich immer schneller verändernden Kundenanforderungen zeigen immer deutlicher die Grenzen klassischer Unternehmensstrukturen. Zusätzlich zeigen klassische tradierte Führungsmodelle, die sich streng an hierarchische Strukturen orientierten, deutliche Schwächen im Umgang mit den heutigen Herausforderungen: Fachkräftemangel, der Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einem völlig neuen Selbstverständnis in Bezug auf selbstbestimmtes Arbeiten einer ganzen Generation (Schlagwort Generation Y).

Die strategische Antwort darauf liegt in der Erhöhung der Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit der Unternehmen. Nur wer schnell auf Veränderungen im Markt und auf neue Kundenbedürfnisse reagieren kann und zügiger Entscheidungen trifft, ist in der Lage, vor dem Wettbewerb auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren. Gelingen kann dies mit einer Strukturveränderung hin zu einer sogenannten „agilen“ Organisation.

Der Begriff „agil“ bedeutet aktiv und beweglich. Übertragen auf ein Unternehmen wird damit die Fähigkeit einer Organisation beschrieben, in Zeiten des Wandels und der Unsicherheit flexibel, aktiv, anpassungsfähig und mit Initiative zu agieren (Quelle: Onpulson-Wirtschaftlexikon). So ganz neu ist die Forderung nach Agilität allerdings nicht. Bereits 1950 hat der amerikanische Soziologe Talcott Parsons sein theoretisches Modell zur Selbsterhaltung von sozialen Systemen entwickelt. Das sogenannte AGIL-Schema sagt aus, dass ein System auf Dauer nur existieren kann, wenn es fähig ist, sich anzupassen, Ziele zu definieren und zu verfolgen, es integrativ arbeitet und auf klaren Werten basiert.
Hierzu ist das streng hierarchische Führungsmodell mit seinen starren Kompetenzregelungen und der arbeitsteiligen Verteilung permanenter Aufgaben nicht in der Lage. Wird hingegen die Organisation in Teams vorgenommen, tritt an der Stelle von Anweisungen (von „oben“) die Selbstorganisation gleichberichtigter Teammitglieder. Die Zusammenarbeit wird nicht mehr durch Weisungsbefugnis sondern durch Kommunikation getragen. Die Folge: eine höhere Reaktions- und Anpassungsgeschwindigkeit.

Der Weg zum agilen, lernfähigen Unternehmen stellt einen oft tiefgreifenden Organisationsentwicklungsprozess dar, der entsprechend professionell gestaltet werden muss. Naturgemäß kann ein solcher Systemwandel nicht angeordnet werden. Das gesamte Wertesystem, die Führungskultur, das Unternehmensleitbild sowie die Organisation der Aufgaben- und Arbeitsverteilung muss überprüft und entsprechend modifiziert werden.

In diesem Seminar lernen Sie, unter welchen Voraussetzungen Ihr Unternehmen agil, flexibel und lernfähig wird oder bleibt. Sie erfahren, welche Voraussetzungen geschaffen werden sollten und welche Methoden und Instrumente hierfür zur Verfügung stehen. Sie lernen die Hürden und möglichen Widersprüche genauer kennen und erfahren, wie sie mit diesen professionell umgehen.

Zielgruppe des Seminars sind Führungskräfte, leitende Mitarbeiter sowie betriebliche Fachkräfte aller Unternehmensgrößen und Branchen, die mittels einer stärkeren Förderung von Team- und Projektarbeit ihre Arbeitsprozesse flexibler und reaktionsschneller gestalten wollen.

Eine genaue Inhaltsbeschreibung des IFM Seminars, eine Auflistung aller buchbaren Seminartermine für die sechs IFM Seminarzentren (Berlin Charlottenburg, Berlin Prenzlauer Berg, Potsdam; Hamburg, Frankfurt am Main sowie Düsseldorf) finden Sie hier: Agile Organisationsgestaltung

Als thematische Ergänzung bietet das IFM Institut für Managementberatung das Seminar Agiles Projektmanagement an.


Produktmarketing: Aufgaben und Methoden von erfolgreichem Produktmanagement

Veröffentlicht am Montag, den 11. Mai 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Das Produktmarketing ist der Teilbereich des Marketings, der Branchen und Märkte analysiert, um Produkte und Dienstleistungen nachfrageorientiert zu entwickeln, zu vermarkten, zu pflegen und - was häufig vergessen wird - zu eliminieren.

Verantwortlich für das Produktmarketing ist der Produktmanager, auch Brand-Manager, Produkt-Marketing-Manager oder Produktbetreuer genannt. Produktmarketing ist vor allem in Unternehmen erfolgsrelevant, die sich in einem Marktumfeld mit hohem Wettbewerb und großem, diversifiziertem Produktangebot bewegen.

Das Produktmanagement kann in der betrieblichen Organisationsstruktur unterschiedlichen Bereichen zugeordnet sein. In der Regel ist der Produktmanager als Linienfunktion dem Marketing angegliedert, aber auch Lösungen als staborientiertes oder matrixorientiertes Produktmanagement sind möglich. Abweichungen hiervon ergeben sich branchenspezifisch. Beispielsweise wird in Handelsbetrieben der Produktmanager häufig im Einkauf angesiedelt, für die Gebrauchsgüter- oder Pharmaindustrie ist eine Angliederung an die Produktion beziehungsweise die Abteilung Forschung und Entwicklung (F&E) häufig sinnvoll.

In jedem Fall trägt der Produktmanager die Verantwortung für die gesamte Lebensdauer eines Produktes mit folgenden sechs Lebensphasen: Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Rückgang sowie Nachlauf- oder End-of-Life-Phase. Hierfür kooperiert der Produktmanager als Querschnittsfunktion mit allen Abteilungen des Unternehmens, die für den Produkterfolg relevant sind.

Zu den zentralen Aufgaben des Produktmanagers gehören die Bereiche Information, Planung, Kontrolle und Koordination. Sein Handeln orientiert sich an der aktuellen Lebensphase „seines“ Produktes: Zur Einführung gilt es, Informationen über die Zielgruppe, ihren Bedarf und ihre Bedürfnisse, mögliche Konkurrenzanbieter sowie relevante Trends zusammenzutragen. Darauf aufbauend erarbeitet der Produktmanager das Marketing-Konzept. Das Marketing-Konzept legt die Produkt-, Kommunikations-, Preis- und Distributionspolitik fest. Die Produktpolitik definiert die Positionierung des Produktes, seinen Produktnutzen, den Markenkern und das Alleinstellungsmerkmal oder USP (unique selling proposition) sowie Produktverpackung und Design. Im Rahmen der Kommunikationspolitik werden die Werbemedien, Inhalte, verkaufsfördernde Aktionen, Direktmarketing und die produktbezogene Öffentlichkeits- und Presse-Arbeit definiert. Im Rahmen der Preispolitik entscheidet sich der Produktmanager zwischen der kostenorientierten oder marktorientierten Preisfindung und legt die Preisstrategie fest. Im Rahmen der Distributionspolitik wird der Absatzweg, direkt oder indirekt (über einen Absatzmittler/Händler) sowie die Grundsätze des Vertriebssystems (zentral oder dezentral) bestimmt. Die laufende Kontrolle der im Marketing-Plan definierten Ziele dient der Erfolgskontrolle und ist entscheidend, um möglichst früh Abweichungen zu erkennen und entsprechend agieren zu können.

Im IFM-Seminar „Produktmarketing“ lernen die Teilnehmer das theoretische Grundkonzept des Produktmarketings vollständig kennen und erfahren, welche Aufgaben und Inhalte erfolgreiches Produktmanagement ausmachen. Orientiert am Produktlebenszyklus erweitern und vertiefen sie ihr Wissen über die Rolle und die Aufgaben des Produktmanagers sowie die Methoden und Instrumenten eines erfolgreichen Produktmanagements.

Das Seminar „Produktmarketing“ bieten wir in allen sechs IFM Seminarzentren, Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg, Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main und Düsseldorf sowie bundesweit als individuelles Firmenseminar an.

Detaillierte Informationen zum Seminarinhalt sowie alle Kontaktdaten finden Sie hier:
http://www.ifm-business.de/seminare/marketing-und-pr/produktmarketing-663.html

Für das zweitägige Seminar vom 15.06.2015 bis 16.06.2015 in Berlin sowie am 24.06. bis 25.06.2015 in Düsseldorf, sind noch freie Plätze buchbar.

In diesem thematischen Kontext bietet das Institut für Managementberatung zusätzlich noch das Seminar Produktmanagement an.


Seminar Einkauf - Grundlagen: Der Gewinn liegt im Einkauf

Veröffentlicht am Donnerstag, den 30. April 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Eine alte Kaufmannsregel besagt, dass im Einkauf der Gewinn liegt. Studien zur Stellung des Einkäufers im unternehmerischen Entscheidungsprozess belegen, dass die Leistungsfähigkeit und der potentiell mögliche Beitrag zur Wertschöpfung vielfach unterschätzt wird.

Der Beitrag, den eine leistungsfähige Einkaufsabteilung zum unternehmerischen Erfolg leisten kann, geht deutlich über das Maß ausgehandelter Rabatte und Preisnachlässe hinaus. Beschaffungsmanagement, welches den operativen Einkauf um die strategische Ebene erweitert, gewährleistet die maximale Versorgungssicherheit in quantitativer und qualitativer Hinsicht. Es unterstützt Produktverbesserungen und -neuentwicklung und dient übergeordneten Unternehmensziele wie beispielsweise dem nachhaltigen Wirtschaften oder dem Umweltschutz.
Ein so verstandener Einkäufer hat zusätzlich zu seiner operativen, administrativen und marktorientierten Funktion eine strategische und gestalterische Aufgabe. Damit der Wandel vom Kostenmanagement zum Beschaffungsmanagement funktioniert, muss der Bereich Einkauf in seiner hierarchischen Position gestärkt werden und im regelmäßigen Austausch mit den Bereichen Produktion, Logistik, Produktentwicklung, Vertrieb, Qualitätsmanagement und Geschäftsführung stehen.

Das IFM Seminar „Einkauf - Grundlagen“ hat zum Ziel, den Teilnehmern das relevante Wissen in Bezug auf die operativen Aufgaben im Einkauf zu vermitteln und sie mit den Methoden und Techniken der strategischen Instrumente im Einkaufsprozess vertraut zu machen.
Gegliedert ist das zweitägige Seminar in drei Abschnitte: Nach der grundsätzlichen Begriffsabgrenzung erfolgt die genauere Betrachtung der Beschaffungsstrategie im Hinblick auf die optimale Versorgungssicherheit. Hier werden die in der Praxis möglichen sogenannten „Sourcing-Modelle“ mit ihren Auswirkungen auf das Beziehungsgefüge vorgestellt und die jeweiligen Vor- und Nachteile aufgezeigt. Nach der intensiven Behandlung der Struktur des Beschaffungsprozesses und der aufeinanderfolgenden Einkaufsphasen, erarbeiten die Teilnehmer gemeinsam mit dem Fachdozenten, wie Gewinnpotenziale erkannt und ausgeschöpft werden können, sowie welche Kennzahlen für die Erfolgsmessung sinnvoll sind.
Der zweite thematische Schwerpunkt mit großer praxisbezogener Relevanz bildet die Vertragsgestaltung. Ziel ist der sichere Umgang mit den möglichen Vertragsvarianten je nach definiertem Ziel in Bezug auf Vertragsgegenstand (bspw. Werkvertrag und Dienstleistungsvertrag), Vertragslaufzeit, Flexibilität von Liefermengen (bspw. Sukzessivliefervertrag) oder Lagerhaltung (bspw. Konsignationslagervertrag).
Der dritte Abschnitt behandelt dezidiert die Methoden und Werkzeuge in der Einkaufspraxis: Die systematische Beschaffungsmarktbeobachtung sowie die Beschaffungsmarktanalyse unter Nutzung verschiedener Analysetechniken. Abgerundet wird das Seminar „Einkauf - Grundlagen“ mit einem ersten Einblick in die Grundlagen des Supply Chain Management.

Das Seminar Einkauf - Grundlagen bieten wir in den IFM Seminarzentren Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg, Potsdam, Hamburg, Frankfurt am Main und Düsseldorf an.
Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 1.050,00 EUR (incl. 19% MwSt. 1.249,50 EUR).
Für die Seminartermine 28.05. bis 29.05.2015 in unserem Seminarzentrum Düsseldorf und 11.06. bis 12.06.2015 in Hamburg sind noch freie Plätze buchbar. Weitere Termine finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/einkauf-und-vertrieb/einkauf-grundlagen-564.html


Wertschätzende Mitarbeiterführung mittels gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Veröffentlicht am Mittwoch, den 22. April 2015 in IFM Business | Keine Kommentare »

Erfolgreiches Arbeiten im Team sowie Führen von Mitarbeitern setzt voraus, dass Vorgesetzte neben ihrer fachlichen Kompetenzen zusätzlich über eine Reihe sogenannter Soft Skills verfügen. Insbesondere wird von erfolgreichen Führungspersönlichkeiten soziale Kompetenz, soziale und interkulturelle Empathie, Veränderungsbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit, sowie unternehmerische Weitsicht erwartet. Eine zentrale Managementaufgabe ist dabei die Schaffung eines arbeitsfördernden Klimas durch den respektvollen, fairen sowie transparenten Umgang mit den Mitarbeitern. In diesem Zusammenhang wird häufig der Begriff Wertschätzung verwandt. Verschiedene Studien konnten aufzeigen, dass die gegenseitige Wertschätzung die Arbeitsleistung des Einzelnen steigert, sich positiv auf die Zufriedenheit und Motivation auswirkt, sowie die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeiter stärkt (Schlagwort: Burn-Out-Prävention und Reduzierung der Abwesenheitsquote).

Als methodische Grundlage für eine wertschätzende und damit konfliktarme Arbeitsbeziehung auf Augenhöhe gilt die gewaltfreie Kommunikation. Das Konzept der gewaltfreien Kommunikation (GFK) entwickelte der US-amerikanische Psychologe Dr. Marshall B. Rosenberg in den frühen 60iger Jahren zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung gegen die Rassentrennung.
Rosenberg erkannte, dass es im Grunde nur zwei Arten der Kommunikation gibt. Die eine Form der Kommunikation verhindert den Aufbau einer Verbindung und bildet den Nährboden für zukünftige Konflikte und Gewalt. Diese Kommunikationsart nennt er lebensentfremdend. Ist ein grundsätzliches Verständnis für die Bedürfnisse und die Situation des Anderen gegeben, spricht Rosenberg von gewaltfreier Kommunikation. Die entgegengebrachte Empathie für den Anderen wirkt dabei lösungsorientiert und konfliktvermeidend. Nach Rosenberg ist dabei die Sprache der entscheidende Schlüssel für eine friedfertige Kommunikation. Diese umfasst vier Schritte: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte.

Um das Konzept der GFK wirklich anwenden zu können, ist ein grundsätzliches Verständnis über das Wesen und die Abläufe von Kommunikation sowie Erkenntnisse aus der Psychologie und der Soziologie unabdingbar.

So beginnt das IFM-Seminar zunächst mit einer Erläuterung, was im Einzelnen unter Gewalt in einer Kommunikationssituation zu verstehen ist, um dann intensiv auf die Beschreibung und die Definition der Beziehungsebenen der einzelnen Kommunikationsteilnehmer einzugehen. Anschließend werden die unterschiedlichen Erklärungs- und Beschreibungsmodelle, wie z.B. die 5 Axiome der Kommunikation nach Watzlawick, die Transaktionsanalyse sowie das innere Team, dezidiert besprochen. Im weiteren Verlauf wird auf die Bedeutung von Einfühlungsvermögen und Empathie eingegangen. Zur Veranschaulichung üben die Teilnehmer anhand exemplarischer Situationen aus dem Berufsalltag, wie sie Vorwürfe in hilfreiche Dialoge umwandeln können und welche Strategien zu einer erfolgreichen Bedürfniserfüllung führen.

Am Ende des zweitägigen Seminars sind die Teilnehmer in der Lage, ihr eigenes Kommunikations- und Konfliktverhalten zu reflektieren. Darüber hinaus haben sie ihre Fähigkeit gestärkt, eine einfühlsame kommunikative Verbindung zu sich selbst und zu anderen aufzunehmen und können ihre Botschaften im Sinne eines wertschätzenden Umgangs auf Augenhöhe formulieren. Zielgruppe des Seminars sind Geschäftsführer, Personalverantwortliche, Projektleiter sowie Fach- und Führungskräfte.

Dieses Seminar können Sie in allen sechs IFM Seminarzentren, Potsdam, Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg, Hamburg, Frankfurt am Main sowie Düsseldorf als offenes Seminar buchen.

Für das zweitägige Seminar vom 18.06. bis 19.06.2015 in Potsdam sind noch freie Plätze buchbar.

Weitere Termine und umfassende Informationen zum Seminarinhalt, sowie die Möglichkeit der Onlinebuchung finden Sie hier: http://www.ifm-business.de/seminare/kommunikation/gewaltfreie-kommunikation-nach-marshall-rosenberg-683.html

Gerne erstellen wir Ihnen auch ein unverbindliches Angebot für ein individuelles Firmenseminar.